Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 15 (1909)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1909)
- Article
- Berlin
- Date
- 1909-10-01
- Page
- 585 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Korrespondenzen. hörerkarten werden in Breslau wie im Bureau des Verbandes in Berlin, Magdeburger Straße 14, ausgegeben. — Die Verbindung int K- C. Sprevia an der Berliner Universität kann in den nächsten Tagen auf ein 30semestriges Bestehen zurückblicken. Sie begeht in den letzten Tagen des Oktober das 15. Stiftungsfest, das seinen Höhepunkt in einem großen Festkommers finden wird. — Der am 30. Mai d. I. gegründete B e r b a n d d e r jüdischen I u g e n d v e r e i n e Deutschlands hat nunmehr seine Tätigkeit ausgenommen. Die erste Borstandssitzung fand am 15. August d. I. statt. Mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Vorsitzenden des Vorstandes wurde Herr Dr. Alfred Apfel (Jugend-Verein Gabriel Riesser-Cöln) betraut. Außer den 24 bisherigen Verbandsvereinen haben nenn neue Vereine ihren Beitritt erklärt. Auch liegen Aufnahmegesuche von mehreren Vereinen vor, die der Statuten- und Aufnahmekommission überwiesen werden. Die Geschäftsstelle des Verbandes befindet sich vorläufig in Berlin 31V., Wilhelmstr. 118 III. Zuschriften sind zu richten an den Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands, z. H. des Herrn Dr. E. Finkel. — Der Verein zur Errichtung eines jüdischen Blindenheims in Deutschland konnte sich am 5. September in Berlin definitiv konstituieren, da bereits 2700 Zeichnungen im Betrage von 35 000 Mk. Vorlagen. Die von Herrn Justizrat Louis Cohn vorgelegten Statuten fanden ohne wesentliche Aenderung die Zustimmung der Versammlung. Man beschloß, den Verein „Jüdische Blindenanstalt f ü r D e u t s ch l a n d B e t h C h i n n u ch ÜJ w r i m E. V." zu nennen. Die Wahl des Sitzes der Blindenanstalt soll erst .in nächster Zeit erfolgen, die Anstalt aber jedenfalls noch in diesem Jahre eröffnet werden. cf Gxxeln, 2. September. Unsere Ortsgruppe hat kürzlich einen herben Verlust erlitten: Herr M eher P r o s - kau er, welcher seit Begründung der hiesigen Ortsgruppe deren Vorstande als Schriftführer angehörte, ist nach kurzer Krankheit in Johannisbad verschieden. Durch seinen Eifer, sein jüdisches Wissen und sein warmes Eintreten für die Ziele des Central-Vereins hat er unserer Sache wesentliche