Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 15 (1909)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1909)
- Article
- Dresden
- Date
- 1909-02-01
- Page
- 107 (sequence 2)
- Language
- German
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Korrespondenzen. io w c { ch c t r t] e it b iu e ( di e Hut e r s ch ich e b c } o u d e r s i n b c z lt g a u f 9? a 11 o n a [ i t ct t u n b eligio n s - b e k e n n t n t s lu c b e r tat] ä ch l i ch , n o ch g e w o h n - heits m ü ß i g nt a ch e n. Unter btefer Soraus) efeiutg und ausdrücklichen Bedingung sinb zunächst bie Kinberheilanstalt nnb ber Verein zur Speisung bedürftiger Schulkinber nur der Verwenbung ber Zinsen zu betrauen. Die Zinsen ber anberen Hälfte sinb regelmäßig 60 Jahre lang zum Kapital zuznschlagen, nnb bieses ist jeweilig nach Ablauf von 60 Jahren wiederum in zwei gleiche Hälften zu teilen itrtb genau so zu verwenben. Den diesbezüglichen Bestimmungen hat ber Erblasser, wie wir hören, bann noch beigefügt, er wisse, baß durch bieses Vermächtnis nach Jahrhunderten große Summen anwachsen nnb alljährlich zur Verwenbung gelangen; er hoffe-, baß, wenn auch bann noch Religionsober Rationatitätenhaber unter ben Menschen bestehen sollte, sein Vermächtnis bazn beitragen möge, solche wirksam zu bekämpfen. M. Grsencrch, 18. Januar. Im hiesigen „Verein für jübische Geschichte nnb Literatur" hielt am 11. b. M. ber Syndikus bes „Central-Vereins deiltscher Staatsbürger jübischen Glaubens", Herr Dr. L. H o l l ä n ber, einen Vortrag iiber „A b w e h r n n d E i n k e h r, Z e i t - u n d S t r e i tiragen". Zn bem interessalrten Vortrage hatten sich nicht nur bie Mitglieder bes Literaturvereins, sonbern auch viele Gemeinbemitglieber, bie bem genannten Verein nicht an- .gehören, sowie zahlreiche Damen eingesunben. Nachdem ber Vorsitzende, Herr Prebiger Meyer, bie Erschienenen herzlich begrüßt nnb bem Dorsitzenben ber Religionsgemeinde, Herrrr H. Griilrstein, ber sich um bas Zustanbekommen der Vortragsversammlung besonbers bemüht hatte, ben Dank des Vereins ausgebrückt hatte, wies er in treffenben Worten aus die hohe Bedeutung bes „Central-Vereins" für alle deutschen Juben hin und erteilte bann Herrn Dr. Holländer, den er herzlich willkommen hieß, das Wort zu seinem Vortrage. In fesselnder Weise wußte der Redner seine Zuhörer in mehr denn einstündiger Rebe mit dem Wesen, den Zielen und der Bebeirtung des „Central-Vereins" bekannt zu machen. Die von ihm angeführten Beispiele der Tätigkeit des Vereins wirkten um so mehr, als sie gerade aus unser Großherzogtum einerseits und auf Eisenach als Reichstagswahlkreis des Herrn