Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 14 (1908)
- Issue
- Heft 11 (November 1908)
- Article
- [Ohne Titel]
- Date
- 1908-11-01
- Page
- 637 (sequence 1)
- Language
- German
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Korrespondenzen 637 — Der die „V e r e i n e Iüdis ch e r 2> t u b e n 1 e n;/ an den deutschen Hochschulen unpassende „Bund Iüüi scher Korporationen" I. ü.), blickt auf ent erfolg reiches Semester zurück. Mir seinen neuen Kartellvereinen zwei Bereine an der Universität Berlin und je em Verein an den Universitäten München, Breslau, Srraßburg, Freibürg, Königsberg, Marburg und an der Charlottenburger Technischen Hochschule), die insgesamt etwa 450 Mitglieder zählen, ist er eine der größten jüdischen StudenLenorganisation Deutschlands, und entsprechend der von ihm vertretenen Idee des selbstbewußten Judentums, die allmählich in alle jüdischen Kreise zu dringen beginnt, ist er in stetigem Wachsen begriffen. In den einzelnen Vereinen verging das verflossene Jahr in der gewohnten Weise. Juxenstunden und Fuxenprüsungen machten die jüngeren Mitglieder mit den wichtigsten Fragen der jüdischen Gegenwart und den wichtigsten Dingen der jüdischen Geschichte vertraut. Kurse über jüdische Geschichte, hebräische Sprachkurse oder Palästinakurse fanden in allen Vereinen statt; Diskussionsabende gaben den Mitgliedern der einzelnen Vereine Gelegenheit, ihre Gedanken auszurauschen, und; die von dem in Berlin tagenden Präsidium des Bundes herausgegebene interne Monatsschrift „Der Jüdische Student" hielt die Einheit des Bundes aufrecht und stellte allgemein interessierende Dinge zur Diskussion. Im Sommersemester kam die Geselligkeit ganz besonders zu ihrem Rechte; durch Ausflüge, Kneipen, Schwimmen, Rudern usw. suchten sich die Bundesbrüder einander näher zu kommen; auch bot sich hierdurch eine erwünschte Gelegenheit, in der Bürgerschaft der verschiedenen Universitätsstädte bekannt zu werden. Jede Auskunft über alle den B. I. C. betreffenden Fragen erteilt bereitwilligst der Schriftführer des Bundespräsidiums cancl. ehern. Arnold Hildesheimer, Berlin M.24, Friedrichstr. 130. & X RaLibor, 15. Oktober. Der „Oberjchlesische Anzeiger" veröffentlicht unter der Ueberschrifti „Fürsorge eines Pfarrers für eine S y n a g o g e" folgende Tatsache „P f a r r e r U r b a n in S o d o w , K r eis L u b l i n i tz ,