Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 14 (1908)
- Issue
- Heft 3 (März 1908)
- Article
- H. Z. Berlin
- Date
- 1908-03-01
- Page
- 190 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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190 Im deutscher! Reich. Briefkasten. L). Z Berlin. Auf Wunsch teilen wir Ihnen mit, daß von den Berliner Kandidaten des Deutschnationalen Hand lungsgehilfen-Verbandes folgende 57 gewählt worden sind: Maximilian Michaelis, Otto Reuter, Max Gronert, Heinrich Rübner, Einil In hl, Wilhelm Hennings, Hugo Lauenstein, Richard Wiese, Oswald Freitag, Johannes Wenzel, A. Beh rends, Ernst Nottrott, Hugo Dinsing, Franz Großnrann, Rein hold Bruck, Alfred Kreuter, Jürgen Christian Asmussen, Gustav Oierau, Edmund Reichelt, Otto Wenig, Heinrich Klette, Gustav Garrasch, Hugo Pukaß, Paul Bethke, Hans Pohling, Richard Winderlich, Ludwig Haberich, Albert Aßnntth, Otto Kufe, Rudolf Lüben, Richard Wilcke, Heinrich Wiebesiek, Heinrich Eichenkopf, Alfred Greinert, Bernhard Bardenhagen, Georg Rnosser, Ernst Quade, Paul Schütz, Christian Tebbe, Hugo Keil, Hugo Kopp, Otto Schultze, Adolf Bernhardt, Johannes Berghofer jun., Otto Franke, Adolf Rohlfing, Josef Kluck, Karl Erber, Berthold Krüger, Theodor Finger, Georg Par chert, Paul Schäfer, Hermann Martens, Georg Großmann, Oskar Hetschel, Paul Neumann, Erich Döring. I. VTi. Posen. Sie.irren sich, wenn Sie glauben, daß der neue Versuch des Redakteurs jenes Blättchens, von sich reden zu machen, uns veranlassen könnte, uns in der Vereinszeitschrift mit ihm oder seinem wenig verbreiteten Blatte zu beschäftigen. Der harmonische Verlauf der zahlreich besuchten Posener Versammlung war in hohen: Grade befriedigend. Die wohlverdiente moralische Züch tigung ist den: Erfinder der betreffenden Rede bereits in hinreichender Weise durch einen „G r ober P r e ß u n f u g" über schriebenen Artikel des weitverbreiteten „Hamburger Israeli tischen Familienblattes" zuteil geworden, in dem wörtlich gesagt wird: „Wir haben uns nicht denken können, daß ein Blatt, das ein jüdisches sein will, den groben Unfug der Antisemiten, die zum Zwecke der Verleumdung von Juden, sich Reden aus den Fingern saugen, nachahmen wurde, uni seiner Tadelsucht zu fröhnen. . . . Wir stehen nicht an, unserer sittlichen Entrüstung über den in der gesamte:! deutschen Presse denn doch gottlob seltenen unerhörten groben Unfug des Blattes den schärfsten Ansdruck zu leihen. Dieses Blalt,