Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 14 (1908)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1908)
- Article
- Bei der Redaktion sind eingegangen [Nachricht]
- Date
- 1908-02-01
- Page
- 127 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2316602-2316766-2316769--17467-2339649- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Äerm^chtes. T2T i^itmirfuug der Ju^eub]chriiteu4l omuti)■ tun der Großloge für Deutschland. VIII. U. O. B. B. Leipzig, Verlag von M. W. Kaufmann. Preis 1,50 Mk. Menschheitsziele, Monatsrundschau für Wissenschastlich begründete Weltanschauung und Gesellschaftsform. Jahrgang 1908. Heft 1 und 2. Verlag : Otto Wigand, G.m. b. H., Leipzig. Einzelheft 60 Pfg. Uerinrschtes, Eine rvissenfchaftliche GeschMaßlosigkeit. Der „Frankfurter Zeitung" wurde geschrieben: „Der Privatdozent an der Universität Berlin, Herr Dr. E r n st v. M oller, hat eine Schrift über Andreas A l c rat, weiland Professor des römischen Rechts an den Universitäten Avignon, Bourges und Padua (uni die Wende des 15. und 16. Jahrhunderts) veröffentlicht (erschienen als 26. Heft von Dr. R. Leorrhards „Studien zur Erläuterung des bürgerlichen Rechts", Breslau 1907), die wohl Anspruch darauf erhebt, eine rein wissenschaftliche Abhandlung über das Leben und die Bedeutung dieses Pandektisten zu sein. Ans S. 90 schildert der Verfasser das Aeußere des Gelehrten, der nicht eben ein Adonis gewesen zu sein scheint, und bemerkt über die Verschiedenheit der von ihm überlieferten Bilder: „Bald erscheint er als Urbild des I u d o g e r in a n e n , bald als die P e r s o n i f i k a t i o n aller zwölf S t ä m m e". Einige Zeilen weiter schließt er den Abschnitt mit folgendem Saß, der mit den vorhergehenden Ausführungen in keinerlei sachlichem Zusammenhang steht: „Wenn übrigens bei der Sucht, die neuerdings Mode wird, gerade unter den großen Juristen Juden ausfindig zu machen, jemand auf die Idee kommen sollte, Alciat als einen Stammesbruder zu reklamieren und feine Raffe und seinen Stammbaum für verfälscht zu erklären, so diene ihm im voraus zum Bescheid, daß Alciat zwar leider manches besaß, was an die normalen Eigenschaften alter und neuer Hebräer erinnert, aber unendlich viel mehr, was kein Jude je besaß: