Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 12 (1906)
- Issue
- Heft 3 (März 1906)
- Article
- Unsere Judenfrage [Rezension]
- Date
- 1906-03-01
- Page
- 213 (sequence 2)
- Language
- German
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Eingesandt. 2 lo werde machen lassen. Gewiß, wir wollen und können niemandem „Vorschriften machen", aber: Recht muß doch Recht bleiben! Das Gerechtigkeitsgefühl des deutschen Volkes kann eingeschläsert oder irregeleitet sein — erstorben ist es nicht. Darum werden wir weiter kämpfen, wie einst um die deutsche Einheit und in unseren Tagen um die russische Verfassung gekämpft wurde, obwohl Goethe jene für ein „vergebliches Streben" und Nikolaus Ti diese für einen „absurden Traum" erklärte. Die einzige Möglichkeit zur Lösung der Judenfrage erblickt Verfasser im Zionismus. Ob die „gesicherte Heimstätte" in einem Judenstaate oder in Palästina geschaffen werde, hält er für belanglos. * * Bei der Redaktion ist eingegangen: Dritter Rechenschaftsbericht über die Verwaltung des Caspar Lachmannschen Provinzial-Waisenhauses zu Graudenz für 1905. Danzig, Druck von Carl Bäcker. Jean Bodin in seinen Beziehungen zum Judentum. Von Dr. I. Gutmann, Rabbiner der Spnagogen-Gemeinde zu Breslau. Verlag von M. & H. Marens, Breslau 1906. Die Beschimpfung von Rengivnsgeseüschaften, religiösen Einrichtungen und Gebräuchen und die Reformbedürftigkeit des § 166 St.-G.-B. Bon I)r. Ernst Beling, Professor in Tübingen. Verlag von M. & H. Marens, Breslau 1905. Eingesandt. Für eine populärwissenschaftliche Arbeit, an die sich ein größeres philanthropisches Unternehmen für jüdische Taubstumme anschließen soll, bedarf ich möglichst lückenloser Erhebungen über die Gesamtzahl und die unter diesen prävalierenden Klassen der in Deutschland vorhandenen jüdischen Taubstummen. Dazu ist erwünscht, daß Ettern, Vormünder und