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Im deutschen Reich · 1905-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1905) · p. 367

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
11 (1905)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1905)
Article
Mainz
Date
1905-06-01
Page
367 (sequence 2)
Language
German
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Konesooriderrzen. 867 Mainzer Tageblatt" nach: „Mit seLs Bürgermeistern hat Remach zusammen gewirkt, und alle sechs waren ihm von Herzen dankbar für seine treue, uneigennützige Mitarbeit an der Vervollkommnung unserer kommunalen Einrichtungen, für seine energische Initiative in der Führung der Geschäfte und für die vortreffliche Beratung, die er aus der reichen Schatzkammer seiner Erfahrung und seiner Sachkenntnis auf allen Gebieten des kommunalen Lebens zu schöpfen wußte. Dankoar war ihm aber auch immer die Bevölkerung von Mainz, für deren Gesamtwohl er, uneingeschränkt durch kleinliche Partei- oder andere Rücksichten, mit aller Kraft seines reichen Geistes und seines tiefen Gemüts wirkte. Wenn er aber auch als zuverlässiger Berater von Mainz auf einer höheren Warte stand, als aus der Zinne der Partei, so war er doch allezeit ein warmherziger, echter Patriot, ein guter Deutscher, der an den Geschicken seines Vaterlandes innigen Anteil nahm, der mit Grimm und Gram im Herzen Deutschlands Schmach miterlebte und mit jauchzender Seele die Auferstehung des Rercbes begrüßte." + Darmstadt, 10. Juni Als hier im Februar d. Js. in einer Versammlung von Studenten der Technischen Hochschule über rie auf dem Eisenacher Verbandstage zur Beratung gestellte Resolution verhandelt wurde, wies der Redner der Burschenschaft „Germania" nachdrücklich daraus hm, daß konfessionelle Verbindungen auf den Universitäten eine andere Sache seien als auf technischen Hochschulen. Er meinte, wo nur die technische Wiffenschast gelehrt werde, nabe die Religion nichts zu suchen. Demnach müßte man annnchmen, daß die Burschenschaft „Germania" gegen die Ausnahme von Juden nachts etnzuwenden habe, — aber „grau, teurer Freund, ist alle Theorie, dock grün-" A München, 10. Juni. Der Verlaus einer hier am 19. v. M. im Saale zur „Blüte" abgehaltenen Studenten - Versammlung entsprach vollständig den Anschauungen, die im Maiheft dieser Zeitschrift in dem Artikel „Der Kamps um die akademische Freiheit" niedergelegt worden sind. Die Versammlung war infolge des Protestes gegen die Aeußerung des Beirats der Münchener Studentenschaft einberufen, wornach es unangebracht sein solle, daß Juden im Ausschüsse säßen. Dr. Auer, der den Vorsitz der Versammlung übernahm, erklärte, er Härte nach der Bildung der „Münchener Freien Studentenschaft" nicht geglaubt, daß in München die Raffensrage noch einmal eine Rolle spielen könne. Dann berichtete cancl. eam. Guardini über die Beiratositzung am 15. Mai, in der behauptet worden wäre, daß die Juden im Ausschüsse viele Studenten

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