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Im deutschen Reich · 1905-03-01 · Heft 3 (März 1905) · p. 186

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
11 (1905)
Issue
Heft 3 (März 1905)
Article
[Ohne Titel]
Date
1905-03-01
Page
186 (sequence 2)
Language
German
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186 Im deutschen Reich. auf Veranlassung feines Prinzipals seinen Austritt aus dem Deutsch- Nationalen Handlungsgehilsenverband erklärte, erhielt folgenden Brief: Deutsch-Nationaler Handlungsgehilfenverband. Juristische Person. Sitz und Verwaltung: Hamburg, Gr. Reichenftr. 30. Mitglieds-Nr. . . Hamburg, 22. Mai 1908. Antwort auf Ihr Schreiben vom 18. 5. 03. Mitteilung für Herrn.in ... . Nach Kenntnisnahme von dem Inhalte Ihres geil. Schreibens machen wir Ihnen folgenden Vorschlag. Wir geben Ihnen anbei eine Austrittsbestätigung für Ihren Chef, damit dieser sich beruhigen kann und glaubt, Sie seien nun tatsächlich ausgetreten. In Wirklichkeit aber fuhren wir Sie geheim als Mitglied weiter und senden Ihnen die Zeitungen stets ins Hotel, wo sie sich dieselben persönlich abholen. Kommen Sie dann immer pünktlich Ihrer Beitragspflicht nach, so wird kein Mensch erfahren, daß Sie „Deutsch-Nationaler" vom reinsten Wasser sind. Deutschen Gruß! Die Verwaltung für innere Angelegenheiten. (Unterschrift unleserlich.) Die in diesem Schreibe» erwähnte Austrittsbetätigüng hat folgenden Text: „Infolge Ihrer Austrittserklärung vom 18. 5. 03 ist Ihre unter Nr.eingetragen gewesene Mitgliedschaft aufgehoben (§ 2, Absatz 20 der Satzungen). Ihre sämtlichen Rechte an den Verband sind von heute ab erloschen (§ 2, Absatz 14 der Satzungen)." Diese beiden Dokumente, die uns ein glückliches Ungefähr aus den Schreibtisch wehte, sind ein wichtiger, unbezahlbarer Beitrag zur Charakterisierung des Deutsch-Nationalen Handlungsgehilfenverbandes und seiner Leitung. Aus welchem Grunde veranlaßt der Prinzipal den Handlungsgehilfen, aus dem Deutsch-Nationalen Handlungsgehilfen. erbande auszutreten, und zu welchem Zwecke stellt der hoffnungsvolle Jüngling den Verband, dessen Schutz er solange genossen hatte, in dieser Weise bloß?" - Nachdem das „Berl. Tageblatt" diese Notiz des „Manufakturist". abgedruckt hatte, äußerte sich die antisemitische „Deutsche Hochwacht" über diese Veröffentlichung, die sie als eine „jüdische Denunziation" bezeichmte, wie folgt: „Freilich, im Deutsch-Nationalen Handlungsgehilfenverbande wird das

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