Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 9 (1903)
- Issue
- Heft 6-7 (Juni 1903)
- Date
- 1903-06-01
- Page
- None (sequence 1)
- Language
- German
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Den Nerrinsmitglirdern geht diese Zritschrist unrntgeMich zu. ^bonnementspreis Tör ßieftroerein$a!tdlie4er: pro üaftr r Mar«. _Preis Ser Kl«rein»««er: ro Pfennig._ WedsZttsns-BLreLrr des CerrLrLl-Veretrrs Lerrtschsr GtastsLürger Mdtschen GLmrbens: BerLirr Karl-Straße Fernsprecher Anrt HI, Nr. 5767. Mr die Redaktion osr^mwo-r-tlifb: Alvdonse SBerHrr. KelchäfLUche WitteiLungen. Für Cigarettenraucher! Einer der vielen Artikel, welche bis vor wenigen Dezennien ausschließlich vom Auslande importiert wurden, ist die Eigarette. Obgleich dem deutschen Cigarettensabrikanten genau dieselben Bezugsquellen für die benötigten Rohmaterialien dienen wie dem Ausländer, so hat sich die bedauerliche Erscheinung des Vorurteils in den maßgebenden Kreisen leider auch hier nur allzusehr geltend gemacht. Tatsächlich kann und muß der deutsche Cigarettensabrikant ein qualitativ überlegenes Fabrikat gegenüber dem vom Auslande eingeführten bieten können, schon aus dem Grunde, weil er in der Lage ist, infolge Wegfalls der hohen Einfuhrspesen, denen jedes importierte Fabrikat unterworfen ist, bei gleichen Qualitäten bedeutend niedrigere Verkaufspreise zu normieren. So bringt die „Orientalische Tabak- und Cigarettenfabrik Jenidze in Dresden", die sich infolge ihrer streng reellen Grundsätze zu einer der ersten Unternehmungen dieser Branche in Deutschland herausgebildet hat (über 700 Arbeiter), seit ein paav Jahren unter der gesetzlich geschützten Bezeichnung „Salem Aleikum" eine Cigarettenmarke in den Handel, die hinsichtlich der Preiswürdigkeit das Vollendetste in Cigaretten, welche orientalische Tabake enthalten, bezeichnet werden kann; sie bietet in ihren Qualitätsabstufungen jedem Raucher zweifelsohne wirkliche Befriedigung. Unter bewandten Umständen unterliegt es keinem Zweifel, daß der Raucher der deutschen Cigarette auch in ihrer Heimat zu einer wohlberechtigten Anerkennung verhelfen wird. Auf diese Weise wird die fetzt schon sehr respektable deutsche Cigaretten-Jndustrie weiterblühen, sich zur Wohlfahrt einer großen Anzahl deutscher Arbeiter und Arbeiterinnen entwickeln, die in diesem Zweige, weil feine Cigaretten nur durch Handarbeit hergestellt werden, lohnenden Verdienst finden- Druck von Haasenstein & Bögler, A. G., Berlin W. 8.