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Im deutschen Reich · 1902-10-01 · Heft 10 (Oktober 1902) · p. 598

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
8 (1902)
Issue
Heft 10 (Oktober 1902)
Article
Dr. Alfred Waldenburg [Rezension]
Date
1902-10-01
Page
598 (sequence 2)
Language
German
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deutschen Reich. 508 an —, so sinkt der Langschädelgehalt unter den Angehörigen der mit Taubstummheit belasteten jüdischen Familien auf 3,8 n/0 und unter den taubstummen Juden selbst gar auf 2,40/,, herunter. In dem Maße aber als der Prozentsatz an Langschädeln sinkt, steigt der Gehalt an ertremen Kurzschädeln, deren höchsten Grad Dr. Waldenburg als isocephal bezeichnet, weil die Breite der Länge des Schädels fast gleich kommt. Das Merkwürdigste indes; ist die Verknüpfung der Jsecephalie mit Blondheit: gerade die Jsocephalen unter den jüdischen Taubstummen sind sämmtlich blond und helläugig. Es besteht also in der Schädelvertheilung, in dem Mangel an Langschädeln und dem Reichthum an blonden Jsocephalen ein annähernd gleiches Bild zwischen Halligfriesen und taubstummen Juden während sie mit den unbelasteten Juden nicht die geringste Aehnlichkeit haben! Besitzen die Halligfriesen keinen einzigen Langschädel, so haben die unbelasteten Juden keinen einzigen Jsoccphalos. Die Jsecephalie ist also ein Zeichen von Belastung: Und in der That erreicht der Prozentsatz an Krüppeln des Geistes wie des Körpers unter den Bewohnern aller nordfriesischen Inseln eine Hohe, an die nichts heranreicht, was je'von Juden behauptet wurde. Dies erweist Nr. Waldenburg an der Hand umfassender Stammbäume, die er an Ort und Stelle ausgenommen und von denen er einen kleinen Ausschnitt bereits der vorliegenden Arbeit beigelegt hat. Dieser Stammbaum vcranschaulicht die Wirkung der „psychopathischen Affinität", welche selbst in Kreuzungsehen stets Gleichbelaftete aneinanderdrängt und dort, wo der Alkoholismus bereits alle gesunden Keime zersetzt hat, den Untergang dieses Geschlechts beschleunigt. Diese echte Degeneration führt zu einer völligen Auflösung der Rasse, die sich auf Föhr und den Halligen in dem Ausfterben der Männer und dem auffallenden Weiberüberschuß kundgiebt. Für die jüdische Rasse beweist, nach Ansicht des Verfassers der hier besprochenen Abhandlung, der Knabennberschuß, daß sie unter allen Völkern der gesunden physiologischen Norm am nächsten kommt. i-r. M. Grunwald. Portugiesengräber auf deutscher Erde. Beiträge zur Kulturgeschichte. 160 S. Verlag von Alfred Janffen, Hamburg, Kaiser Wilhelmstr. 76. Ueber dieses interessante Werk bringt die „Frankfurter Zeitung" einen „Seltene Skulpturen auf jüdischen Grabsteinen" überschriebenen Artikel, dessen Verfasser, Prof. Dr. A. Sulzbach in Frankfurt a. M. zunächst aus dem Grunwald'schen Buche einer Darlegung über die Entstehung der jüdischen portugiesischen Gemeinden in

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