Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 7 (1901)
- Issue
- Heft 9 (September 1901)
- Article
- P. K. Breslau
- Date
- 1901-09-01
- Page
- 501 (sequence 2)
- Language
- German
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folgenden CerUT;i eines k als Kurgast Li eilenden D^nc: „Die Besitzerin von „Dachroedens Hof" hatte in diesen: FrüH.- '^ an ifjvcra Hause zwei Tafeln mit der Aufschrift: „Christliches Lochu^-^ Haus" aubringen taffen. Kürzlich wannt nun ein jüdischer Baomu., um bei ,ihr zu miethcn, und wird abgewiesen. Darauf geht er zur. Brunnen-Direktor und beschwert sich über die Abweisung, wird ab w natürlich auch Lore adwwiesen. Nach einiger Zeit erhalt dann k: Besitzerin folgenden Brief: „B. S., 7. 8. 01. Hierdurch rathen n ie Ihnen freundlich ft und in ihrem lchchftcigenen Interesse, die anchg'n Hause angebrachten, von großer Dummheit zeugenden Schilder: „Fachliches Logierhaus" binnen 24 Stunden zu entfernen, da sowohl iu feinen, liberalen christlichen als auch andersgläubigen Kreisen auf Curd? dieser Leiden Plakate ein Komplott gegen Oie selbst, sowie eine ob ständige Boykottierung Ihres Hauses geplant ist. Sollten Sie Leff . ungeachtet die alsbaldige Entfernung der Plakate unterlassen, so wer'. . Sie sich die weittragendsten Folgen selbst zuzuschreiLen haben. Br' .* tolerante Kurgäste von Bad Sahbrunn." Nun, die Frau £>. nichts an ihren Plakaten geändert und Lenkt'auch in Zuck.u.ft •'/ ' daran. — Diese ganze Geschichte macht esftu.brr den Ack .u ü stellter Arbeit" zum Zweck der Au ackuug an ist .ulftcker u.m. a?' die Juden in Berlin u. a. O. nicht das Geringste wger. .Ke wertst . ■ . „Christlicher Hospize" cinwenden, aber auch nie den B-rrstuch mcckug dort Löhnung zu. siudcrr, wird wohl auch in S. um.um ein Jude .m dem -Plakat „(christliches Logierhaus" rriueu Auftost nchmen, aber d. .r weder eine Löhnung suchen, noch sich über die NichLaufnahrne beschweren oder gar ein K-uuulott gegen die Inhaberin anzettelu. A2. B, 5Alu a. Ach. Daß Pariser AntisemiteN-BlLtter amch den katholischen, polnischen Fanatiker Lson Czolgosz als Juden bezeichucu, beweist nur, daß sie den deutschen Antisemiten noch „über" sind, welche nur die Abstammung der anarchistischen Rednerin Emma SA. mann dazu benutzen, um das Attentat in Buffalo auf „Misch u' Armr-ch.üuu zurüchuchhrcn. Insofern ist die Londoner Korrespud.ua des „duckt büea“ uckcrchchnt: »jLö graad rabbia daas ano cuck..-.u dcokvo Gu’ua jnif ccsca de Iktro par le fait qu’il devient Lnarmck g,- puicauo iknarcMe cst anx autipodes de sa religion ei des tramckc'?- judakpies. Ceax des jaifs da Easi-Ssd qui sont aaarcMsies ca aucklistcs ent ahjure Icar foi, car dass Icnr Organe „Der Arbeiier-Freniidw:. ils proibessni (In -uuem Interview erklärt der DA-' rabb-ucr, Last ein Jude dadurch, Latz er Anarchist wird, auWrt I . zu sein, weil die Anarchie im schroffsten Gegensatz Zu seineu Religion und den jüdischen Ueberlieferungen steht. Diu