Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 7 (1901)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1901)
- Article
- P. N. Berlin
- Date
- 1901-02-01
- Page
- 106 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- chapter
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2316602-2316676-2316679--07839-2327390- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
106 Im Deutschen Reich. des Vaterländischen Frauenvereins niedergelegt hat, ist ebenfalls richtig. Die „erwachte Micheler" mag ihm das Amt verleidet haben. P. C. Potsdam. Daß Herr Geh. Sanitätsrath vr. Zielenziger Jude ist, war uns nicht unbekannt. Wie es'- kommt, daß die „Staatsbürger Ztg." (Nr. 57 vom 3. Febr.) trotz ihrer häufigen Warnungen vofi jüdischen Aerzten und Schriftstellern den „Neuen Ge«! dichten von Bernhard Zielenziger" sinniges Empfinden, Gemüthstiefe, eine gesunde und geklärte Lebensanschauung nachrühmen, wissen wir nicht. Durch das Lob des Antisemitenblattes werden die Dichtungen nicht schlechter. S. S. Frankfurt a./Oder. Wenn von den im Jahre 1900 verliehenen 1412 Ehejubiläums - Medaillen 33 an Ehepaare jüdischen' Glaubens verliehen worden sind, ist dies durchaus kein ungünstiges Verhältnis. 1061 entfielen auf evangelische, 298 auf katholische Ehepaare. Bei der Volkszählung von 1895 wurden 20 351 448 evangelische, 10 995 505 katholische Christen und 379 716 Inden in Preußen ermittelt. Nach dem Zahlenverhältniß der Juden zu den evangelischen Christen 1:54 hätten nur etwa 20, bei dem Verhältnitz der jüdischen Bevölkerungszahl zu den Katholiken 1: 27 nur etwa 11 Ehejubiläums- Medaillen aus die Juden fallen können. Danach erscheint die Lebenodauer jüdischer Ehepaare durchaus als eine günstige. N. M. Stettin. Herr Rendant Hübner in Regenwalde wendet sich im dortigen Anzeiger gegen Herrn vr. Arndt, der in No. 2 des ärztlichen Central-Anzeigers seine Kollegen vor der Niederlaffung in Regenwalde gewarnt habe, während dort ein dritter Arzt sehr gut existieren könne. Hierzu bemerkt die Staatsbürger Ztg.": „Herr vr. Arndt ist, wie uns mitgetheilt wird, Jude". — Ob dies zutrifft, wissen wir nicht, aber soviel steht fest, daß in medizinischen Journalen jetzt sehr häufig solche Warnungen von Aerzten erlassen werden, die dein Judenthum völlig fernstehen. Einige. Beispiele mögen das beweisen: B. Klin. W. No. 15, 1900." „Collegae! Oavete Beeskow! Die Praxis ist durchaus in festen Händen! K. (Wahrscheinlich: Kreisphysikus San.-Rath vr. Kuhnt, der einzige „K." in Beeskow.) —; Bcrl. Klin.-W. No. 32, I960. Oavste Rathenow. Diejenigen Herrn Collegen, denen etwa Anerbieten von Rathenower Krankenkassen zugehen sollten, werden im eigenen Interesse aufgefordert, sich vorher mit dem dortigen Aerzteverein in Verbindung setzen zu wollen. Der Aerzteverein Rathenow und Umgegend. (Wohl mit einer Ausnahme sämmtlich Christen!) — Berl. Kl.-W. 1900. Oavete Dresden! Die Herren Collegen, welche beabsichtigen, sich um eine der ausge- Unebenen Kassenarztstellen bei der Betriebskrankenkasse der Kgl.