Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 1 (1895)
- Issue
- Heft 3 (September 1895)
- Date
- 1895-09-01
- Page
- None (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2316602-2316604-2316607--00166-2317499- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Prämli'-t auf 6 Ausstellungen, Akustisch perfecteste System 2 . anerkannt von Al!t.Kll!Ia!k.Wik>ijauiski rit, Berlin, 18 Charkmenstr. i8 s . J M H h / Gustav Prager Tapezierer und Decorateur ErEE=-— BERLIN N, Lothringer Strasse 15 (Haltestelle der Ringbahn) empfiehlt sich den geehrten Herrschaften zum Tapezieren der Zimmer, Anfertigung von Decorations-Arbeiten, sowie Neuanfertigung u. Reparaturen sämmtlicher Polstermöbel etc. Geschäfts - Priuclp: Dauerhafte Arbeit, schnelle Bedienung bei »lässigen Preisen. Die Eröffnung des israelitischen Heimathhauses Berlin, Gormannstr. 3., an der Rosenthalerstr., Ecke weinmeisterstr., wird voraussichtlich Ende September erfolgen. An einer Haupt-Verkehrsader in einem Stadtthei! nahe dem Eentrum ist ein Haus errichtet, welches jüdischer Wohlthätigkeit ihren Ursprung verdankt. Dieses Haus mit seinen verschiedenen Einrichtungen wird dazu dienen, der arbeitenden jüdischen Bevölkerung den Lebenskampf zu erleichtern, und namentlich Fremden, die nach Berlin kommen, um ein Handwerk oder sonstiges Gewerbe zu erlernen, das eigene Heim möglichst zu ersetzen. \. Die israelitische Küche nimmt die gesummten parterreräume ein; für Familien, Frauen, junge Kausteute, Studirende etc. sind besondere Speiseräume reservirt. Es werden daselbst Morgens, Mittags und Abends Speisen verabreicht und zwar: Kaffee, Chee, Lacao, Suppe, Gemüse, Fleisch oder Wurst etc., je 5 psg. 2. Das Altenheim, für welches die erste und zweite Etage in Aussicht genommen ist, wird Wohnung und volle Pension für 35 M. monatlich gewähren. 3. Das rNädchenheim, Preis mit voller Pension. Zur Verfügung stehen: Mnsikzimmer, Bibliothek und Badezimmer, hiermit verbunden Haushaltungsschule, lehrreiche Vorträge etc. Der Kindergarten, unter Leitung einer jüdischen Kindergärtnerin, stehend, hier sollen die kleinen Kinder derjenigen armen Glaubensgenossen, welche tagsüber aus dem brause gehen, um Verdienst zu suchen, gewartet werden. Im krause befindet sich eine Synagoge, woselbst Morgens und Abends Gottesdienst stattfindet und auf Wunsch Iahrzeiten für verstorbene, Angehörige der Wohlthäter des Dauses abgehalten werden. Es findet eine Annahme, sonst nicht verwendbarer Kleidungsstücke statt, welche dem Hause zugehen; dieselben werden an besonders Bedürftige vertheilt. Anmeldungen für das Allen- und Mädchenheim nimmt entgegen: Direktion des israelitische» Htimathhanses. Herrmann Abraham, Alte Iacobstraße 57/58a.