Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 5 H. (1809)
- Article
- Frankfurt am Main [Nachricht]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 354 (sequence 9)
- Language
- German
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3?4 bringen wird, bis zur spätesten Nachwelt zu verewigen, bat die Schulstction um die gnädige Erlaubniß 2) die Schule, Karl sch ule nennen zu dürfen, und d) um die freie Ausübung alles in dieser Schule Erlernt« für die Zöglinge derselben. Durch ciir Höchstes Rescript vom ro. August v. I. wurde nicht nur dieser Plan genehmiget, sondern Höchstdieselben fanden such aus eigener Höchster Milde bewogen, den Fond dieser Schule mit einem ansehnlichen jähr» lichcn Beitrag gnädigst zu unterstützen. Holland. Amsterdam de» 30. Mar;. Schon seit dem An. fange seiner Regierung hat Hollands weiser und menschenfreundlicher König feierlich gelobt, daß er keinen Unterschied zwischen seinen Untcrthancn statt finden lasse» wolle; sondern-daß vielmehr jeder gute Bürger, gleichviel auf welche Weise er das höchste Wesen verehrt» Anspruch auffeinen väterlichen Schutz und jedes Verdienst, ohne Rücksicht auf die Person, gleichen- Anspruch auf Recht und Belohnung haben sollen. Noch nie hat ein Monarch sein Versprechen pünktlicher erfüllt als Er, den Hollands bessere Einwohner als ihren Vater lieben. Die sprechendsten Zeugen hiervon sind dessen vielfältige Wohlthaten , die er seinen Israelitischen Untcrthane» insbesondere angcdeihcn laßt« So bewirkten St. Majestät unter andern , daß Höchstdesscn Untcrthankn jüdischen Glaubens auf ihren Reisen im