Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 5 H. (1809)
- Article
- Preußen [Nachricht]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 328 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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358 thätigkcit ihre armen Glaubensgenossen zu unterstützen, und für eine anständige Bcgräbnißart zu sorgen, ist bereits bekannt. Der einsichtsvolle Präsident dieser Gesellschaft, Herr Stadtrath W. Friedländcr, wird gewiß nichts unversucht lassen» uiu dieser Anstalt eine Würde zu geben, dir sie vor so manchen andern auszeichnen dürfte. Rußland. Unser menschenfreundlicher Kaiser hat nun auch jene Verordnung (in dein bekannten Ukas vom y. Fcbr. (a. St.) lgc>5 befindlich), durch welche den Hebräern die Pachtung von Dranlwcinbrenncreicn auf dem platten Lande u. s. w. verboten wurde, so wie in Ansehung der für einen Thcil der« selben verordnetcn Ansiedlung in derKrimm, gänzlich auf. gehoben. Der übrige Inhalt jenes günstigen, vortreffli. chen Ukas, durch welchen den Israeliten die völligen Bürger, rechte ertheilt wurden,,bleibt übrigens in seiner gänzlichen Kraft und auch die Hebräer leben also höchst glücklich unter der milden Regierung des allgemein verehrten Kaisers Alexander! — - - - D a n e m a r k. - Kopenhagen. Die Pramiengesellschaft für die Anstellung der Jüdischen Jugend zu Künsten und Hand« werken, ist ruhmlichst bekannt. Wir cheilen daher den Lesern. hier eine Rede mit, welche Hr. H. G. Clausen, Prediger an der Frauenkirche hiesclbst, in dieser Gesellschaft bsi-der Gelegenheit der Pramienverrheilung, hielt.,