Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 5 H. (1809)
- Article
- Westphalen [Nachricht]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 326 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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326 frtxtrtctt Jacobson eine sehr schöne Dose mit Brillanten zustellen lassen. Sachsen. Leipzig. Eine neue Eidesformel für die Israeliten in Sachsen lautet wie folgt: „Im Namen desjenigen und hochgclobten Gottes, vor welchem ich hier stehe, schwöre ich N. 3?. oder was ich sonst für einen Namen und Zunamen haben und gebrauchen kann und mag, ein Sohn, N. N. eine Sctevuah gemurah. (einen leiblichen Eid) zu dem Adonai, dem einigen wahren Gott, der Himmel und Erden und auch mich erschaffen hat: Nicht nach meinem Sinn und nach meiner Auslegung auch nicht nach der Auslegung .eines andern Juden, sondern einzig und allein nach dem Sinne und der Auslegung dererjenigen, welche mich schwören lassen, daß rc. (Hier wird die Sache, weswegen der Jude schwört, mit deutlichen Worten und umsidndlich eingerückr) So wahr mir helfe Adonai Elohim, Eiohe Israel. Auch schwöre ich bei dem Adonai, dem Gott meiner Väter, Abraham, Isaak und Jakob, daß ich von dem jetzo geleisteten Eide, mich durch Niemand, er fty, wer tr wolle, lossprechen lassen wolle. Sv wahr mir helfe Adooai Elolie Israel. Omen! Habe ich aber itzo falsch geschworen, so rufe ich dich an, Adonai Elohe Israel, in dessen Gegenwart ich ge« schworen habe,-daß du keine Tschuva (Buße) von mir