Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd.3 H. (1809)
- Article
- Analekten zur Geschichte der Juden
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 189 (sequence 6)
- Language
- German
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189 foffcl, die Stelle des Fußbodens küssen lassen, wo der Fuß gestanden hat (E. Culamith II. Jahrg. 4. Heft S. 54S.) dicß keineswegs einer Erniedrigung wegen, sondern bloß desswegcn ge schiehr, weil auf dem päpstlichen Pantoffel ein Kreutz gestickt ist. (S. Schudt Jüdische Merkwürdigkeircn z. Th. pag. 159.) II. Daß man, um von den Juden Geld zu erpresse» sie öfters vcrbanme, sic dann wieder cinließ, um sie bald wieder zu verbannen , geschah in den finstern Gräuelzeitcn leider nur allzuhäufig, aber einzig in seiner Art, und die Motive des damaligen Verfolgungs - und Dckchrungsgei« stes bedeutend charakrcrisircnd war das De nehmen Hein« rich 31., Königs von England, der die Juden in seinem Lande mit den härtesten Auflagen drückte, dadurch viele zu Christen bekehrte; nachmals sie aber wieder Juden zu werden zwang, um wieder Geld zu erhalten ״). III. In welch' hohen Gnaden mehrere Inden am türk!« sehen Hofe gestanden, finden wir mehrere Beispiele. Sa» gred0 und Gerlach erwähnen eines Rabbi Salv» m v, der vom Divan nach Venedig gesandt wurde, um wir den Vcnctiancrn den Frieden zu unterhandeln **); — *} JJif j't» bachii IndL Convers. §. 21. pag. 215 aus Jk־an d'Jispagije. **; Sag r e t> 0 Neueröffnete Ottomanische Pforte. B. 7. S. 244.— Stepp. Lerlach'ö Türkisches Tagebuch S. ss.