Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd.3 H. (1809)
- Article
- Gedichte
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 146 (sequence 2)
- Language
- German
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146 — Und anfblühen tumsichet-die Saat, und wachst» und reifen, Dis aus der Knospe hcrvorstrahlct die goldene Frucht. Zweites Leben gab er, rin schönrcs dem horchenden Lehrling; Zwiefache Freuden empfangt dankbar der Geber zurück. Weisheit Haler gesät, sie reift ihm am Strahle der Freundschaft, Und aus Halmen der Frucht lachest der Liebe Geblmn. Solchen schönen Gewinn beneiden selber die Götter; Nicht in des Himmels Reich trifft man den köstlichen an. Denn der Preise höchster ist stets der selige Zweifel: Offnes Preises Gewinn, oder die Mühe uns lohnt? — Lipmann Moses Düsche nthal. 2. Die Nachtigall, in einer Cturnnracht. Welch ein sanfter Hall Flötet aus dem Wald? Bist du's, Nachtigall? Und die Lust so kalt! - Sturmwind tobt im Hain, Jeder Sänger flicht; Und du singst allein. Traute, noch dein Lied?. Ist es zärtlich schmachtend, Liebe, die dich quält?