Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 1 H. (1809)
- Article
- Beispiele vom Bürgerrecht der Juden in früheren Zeiten
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 72 (sequence 2)
- Language
- German
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72 Hof der Juden in ganz Deutschland angesehen wurde *). Zu Schwein sberg, einer Stadt des ehemaligen Oberfürstcnthums Marburgs sollten laut kaiserlichen Enadendricftn vier Juden jederzeit in der Bürgerschaft scyn und römische Bürger heißen **). Auch gab cs in Frankfurt anr Main im i4ttn Jahrhundert Juden, welche den Na-. rn:n des Reichs und unserer Herren (der Kaiser) Bürger hatten ***) (Werden sertgesetzt.) C. W. Sp. *) Schannali HLstoria Episcopatus Wormatieiisis. Tom. I. Pars II. Cap. 2. §. 4. pag. 206; //. Burgemeisteri xVcla Wormatiensium judiciaiia iSiim. V. VI. u. VII.; Zorrius in Hii>toria iisci Jiuiaici. §. XXII. Esior in der bürgerlichen RechtLgelchrsamkeit der Deutschen §. 102; SchepplerS ftrzzirre Geschichte der Juden in Deutschland. S. 37, In Senkcnbergii Selccta Juris et Hisloriae Tom, 1. pag. 5j. sieht in den dort abgcdrucktcn alten Statuten der Rcichssiadt Frankfurt a. M. vom Jahre 1352, ein Verzeichniß der Juden, welche dort des Kaisers und Reichs ^'ürger geworden sind. — Daß auch tue Juden zu Mainz dergleichen Rechte hatten, sehr man aus einer Urkunde in Schunkü Codex dipjomalicus pag.- 2i5. ' --iDrrbesserungew in diesem Hefte. Seite 28 Zeile 13 anstatt: einen Lies: in einem -— -6 anstatt Ermahnens lies: Erwähnen-.