Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1808)
- Article
- Eine jüdische Armee im dreizehnten Jahrhundert
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 295 (sequence 5)
- Language
- German
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der Chromkenschrcibcr dieselbe Begebenheit verwechselt, und .Adolph von Nastau mit dem gleichzeitigen Philipp dem Schönen verwechselt. 3- Die Juden zu Worms, Ulm u. Regensburg im Jahre 1548- Als die Kreuzfahrer im i4tcn Jahrhundert von einem unglücklichen Krcuzzuge mißmuthig nach Häuft znrückkchrrcn, waren die Juden der unschuldige Gegenstand, an dem sie ihren Muth kühlten, und viele Juden, die auf ihrem Wege lagen, wurden bcklagenswerthc Opfer ihrer Wuth *). Der Magistrat von Worms, der den dasige« Juden wohl wollte, weil er sehr wesentliche Dortheile von ihnen zog, gab ihnen ein Mittel an die Hand, sich;» retten. Es wurde ein Brief geschmiedet, in welchem der Sanhcdrin, oder der große Rath zu Jerusalem, von den Weisen der Stadt Worms ein Gutachten verlangte, wie er sich in Ansehung Christi zu verhalten hätte. Die Wormser Weisen haben darauf geantwortet, daß sie den Christusja nicht kreuzigen möchten**). Da nun dekMagi- *) Alle Chroniken jener Zeit sind voll von den Grausamkciren, welche auf diesem Zuge an de» Juden verübt wurden. Man sehe: Spieker über dir ehemalige und jetzige tage der Juden in Deutschland, S. 40 u.f. **) Es fty mir erlaubt, eine Stelle aus Basnage (Lib. VII. Cap. IX. §. iZ. pag. a58.), die darauf Bezug bat, hiehcr zu setzen. Mais ceux de If'orms preten- «iant avoir doimc de bonnes preuves a l limpereur «-t aux Etats de 1'Empire, qu’ils n’oiit jamais ett de pari au crucilixemciit de Jesus Christ. C’est