Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1808)
- Article
- Gedicht, welches dem Herzoge von den Israelitinnen im Namen der Dessauischen Jüdischen Gemeinde überreicht wurde
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 267 (sequence 3)
- Language
- German
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Und so ist cs uns geschehen, Und so wurden wir erhört! Unsrer Wünsche frommes Flehm Von Jehova ist's gewährt. Und so ist uns Iran; geblieben, Er des schönsten Himmels werty; Er, den alle Herzen lieben, Und der jede Liebe ehrt. Ja, wo gute Menschen wohnen, Baut man Ihm den Wcihaltar; Denn die höchsten Erdcnkronen Schmücken Ihm das Silberhaar. Menschlichkeit ist Seine Zierde, Güte ist Sein Hcrrscherstab; Recht und Wahrheit Seine Würde, Die Sein großes Herz Ihm gab. O wie glüht der Liebe Funken, Franz, in Deines Volkes Trust! Alle werden, freudetrunken, Eich des langen Glücks bewußt. Greise rühmen Deine Saatm, Die dem Enkel Früchte streu'»; Dir an Tugend wie an Thaten Wünschen alle gleich zu seyn. Alle Deine Kinder treten, Vater, heut zu Deinem Thron; Und erstehn mit Dankgcbrtc»