Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1808)
- Article
- Das große jüdische Concilium in der Ebene von Ageda in Ungarn
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 242 (sequence 10)
- Language
- German
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242 wäre, weil er, EliaS, mit großer Gewalt gekommen, welche er bewiesen durch das Erwürgen der Propheten Baal; und dadurch die Cebrift erfüllet worden, daß ihn Ah ab und I sabclla verfolgt: wenigstens hielten sic ihn vor mehr als einen sterblichen Menschen, weil er auf eine erstaunliche und wundervolle Art gen Himmel gefahren. Da aber dieser Mc.nung von andern widersprochen ward, so kam den felgenden Tag eben diese Frage zur Untersuchung vor, u!r, denen zu antworten» welche sagten: daß Elias nicht der Messias, sty. Diejenigen, so dieser Mcnnung entgegen waren,-die trieben hoch die Sorgfalt und Liebe, so Euas vor das Wohl ihrer Nation darinnen -getragen, daß er ihnen, um sic zu lehren, ,seinen Diener Elisa hinterlassen, von welchem sic glaubten, daß er auf ihren Messias wohl acht habe. Und dieses waren ihre vornemsicn Beweise, welche sic zur Dcftnsion ihrer Meinung verbrachten: auch entstund cbcnsclbcn Tag, gegen Nachts, unter ihnen die Frage: Was denn der gewesen, welcher gesagt, er wäre Gottes Sohn, und ist durch ihre Vorfahren gckrcntzigt worden?" . .. ״Weil aber dieses die größte Frage unter ihnen war, so verschoben |tc ihre fernere Betrachtungen darüber, bis den nächsten Tag. Als sie nun selbigen, abermahls zufammmkamcn, so waren die Pharisäer — — —- die ersten, die auf diese Frage. antworteten; wollten, aber nicht im geringsten zugcben, daß er es sey und zwar fri« gender Ursachen halber:" . (Referent zahlt nun mehrere Gründe auf, die ich hier übergehe, ein: Pharisäer» Zcbedaus genannt.