Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Aus Danzig [Nachricht]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 184 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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IS4 und keinTlatt;u frühabwirft (Pf. r, V'. 2,3.}. | Wir selbst werden dann die Ausführung scincs Plans ihm erleichtern» wir selbst werden uns durch die Erfüllung seines Gesetzes der Vollkommenheit nähern, und wir werden! mit Zuversicht hoffen dürfen, daß er seine Verheißung erfüllen werde uns, die wir seinen Bund halten. Leider ist die Zeit böse, in der wir gegenwärtig leben; E der Weg nicht recht, auf den wir gehn; Gottes Gebenj sind nicht mehr vor unfern Augen, und seine Furcht»: * nicht mehr in unftrn Herzen! Aber laßt cs nicht so mir uns bleiben! Laßt uns heute, da wir außerordentlich re:! unsers Gottes Angesicht versammlet sind, um ihm unser: i Opfer und unsere Gebete darzubringen, heute laßt mu i den Entschluß unwiderruflich fasten, des Herrn Bund 1 halten, und von nun an auf seinen Wegen zu wandirr. Wer kann dazu größere, stärkere, dringendere Ermunre i rungcn haben als wir? — An wen kann der Allcrhöcl-ü: i gegenwärtig gerechtere.Ansprüche auf Dankbarkeit uv.: i. Furcht seines Namens wachen, als eben an uns! — Durch die Stürme der Zeit, durch die ungeheure:. Erschütterungen der . wiche; durch das gewaltsame Zw reißen alter Formen und Dorurthcilc und durch den trunderbaren Kampf der Meinungen, was ist aus dem Alle: für uns hervorgcgangcn? was ist für uns dabei gcWDmrcr. worden? — Unsere seit Jahrhunderten gekränkten, unrcrdrückten, verkannten Rechte, sie sind wieder heilig gesprochen und anerkannt worden. Was Männer von Herz und Geist ans der Mim der Christen und aus der unsrigcn schon seit mehreren Jahren arbeiteten und wirkten, um