Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Aus Holland [Nachricht]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 168 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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die Religion Bezug hat; die Meinung Sr. Majestät dieser Hinsicht ist nicht zweifelhaft. Oester hat sich du König gegen die Mitglieder seines Staatsrathes darübi: ausgcdrückt: „Ich muß und will, sagten Se. Majcstai, die Diener aller Religionen unter meinen Schutz nehmen, alle haben ein gleiches Recht aufHülfc und Aufmunterunweil sie alle nothwendig sind zuin Glück des Ganzen, ju- Erhaltung der Sitten und der Grundsätze einer gesunde Moral." Man darf daher mit vollem Rechte, das Eue und Nützliche erwarten, da der einzige Zweck dcr Rcgierun: das Wohl der Ecsammtheit und ihre einzige Richtschnur die Constitution und Gesetze sind." Aus Westphalcn. Wenn es eine anerkannte Wahrheit ist, daß, so die Natur keine Sprünge macht, der Mensch nur stufte weise, nach und nach zu einer gewisse» Höhe gelange I kann, die ihm angemessen ist: so muß man in der Thai! mit Berücksichtigung der kurzen Zeit» seit welcher den Ir dm von nnscrm m..>schenfreund!ichcn Souverain die Bür gerxechte gnädigst crtheilt worden» das thatige, gcrauschlose Streben vieler westphalischer Unterthanen jüdischc« Glaubens, sich immer mehr zu guten Staatsbürgern zu qualificiren, mit Recht bewundem. Hier sieht man rinn Dater, der seinen Sohn zur Erlemung eines Handwerks ju einem Meister führt, dort einen Sohn freiwillig dcu Söldatenstand wählen, oder Constribirte jüdischen Glaubens an die Regimenter abgebm u. s. w.» und man be-