Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Ein Wort über die Juden zu Livorno
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 153 (sequence 9)
- Language
- German
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r5z ganz recht, weckt er sagt: „Deutschlands Fürsten find es Fesseln eines mit Unrecht unterdrückten Volks zu zerreißen) widersetzen; es ist vielmehr der Gegenstand ihres allgemeinen Wunsches. Sie wollen gern unser hartes Schicksal mildern. Wir seufzen unter alten, von der TMam auf»~ erlegten Gesetzen, die durch Vorurtheil und bösen Wille» bis auf unsre Zeit erhalten worden sind. Der deutsch--- Jude würde sich überaus glücklich fühlen, MM man ihm das Bürgerrecht gestattete, und ihm alle Quellen eines rechtmäßigen Gewerbes eröffnete, wenn mansemem Cültus eine Form und Dichtung gäbe, die, ohne vom Gesetze abzuweichen, mit der Ausübung aller bürgerlichen Pflichten vereinbar wären. Man breche die politischen und aeisiigen Fesseln, die den Juden in sklavischer Dienstbarkeit erhalten, und bald wird er sich veredeln und sich mit der. übrigen Menschheit zu einer gleichen Höhe der Bildung erheben. Wir werden wieder in die Fußtapfen unserer.Voreltern treten, welche die unfruchtbaren Felsen Palästinas sie mir den schönsten Ernten bereicherten» und die mtt eben der Hand, Mlche den Pfiug" und die Weberspule regierte, ihre siegreichen Fahmn an .dm Utzm des Isrdans aufpfianzten." *) Haben dann die israelitischen Glaubensgenossen gleiche -Aechke-und Freiheiten mit den christlichen Staatsbürgernmelre Aktenstücke über die Verbesserung der Juden in Frankreich, iter Band, Seite na. "*) ©upfTiitb^ We Worte des HerrnGeheimen £ttv irytrtr ^w|*rwiing7wir-v?ir^ Kaiser Napoleon, ick Jahre rtzos. D. HerauSg.