Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1808)
- Article
- Neue Bemerkungen über die Juden, insbesondere über die Amsterdamer und Frankfurter Juden
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 58 (sequence 4)
- Language
- German
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Handel, und der noch dazu durch die Menge der Mitbervcrbcr geschmälert würde, übrig Ware? Danket also viel-! mehr der Vorsehung, die euch durch diese Einrichtung der Versuchung entzogen hat., Denn wer weiß, ob nicht auch; euere Lugend und Ehrlichkeit an der nämlichen Klippe gescheitert wäre. „Die Juden sind Wucherer, furchtsam und mißtrauische, l das ist die allgemeine Klage; man vergißt aber, daß dieß! die unausbleibliche Folge der Unterdrückung ist, unter der sic so lange seufzten. So würden Erziehung, Gesetze, eine freie Lebensart und hauptsächlich feste Rcligionsgrundsätze aus Ncgersclavcn Menschen bilden, zu deren Diensten ihre jetzigen Gebieter vielleicht unwürdig waren. Ihr also, die ' ihr von dem Lichte des Christenrhums umstrahlet und voni den Wohlrhatcn bürgerlicher Verfassungen umgeben styd, j warum zeigtet ihr ihnen Beispiele von Ucbcrrretungcn, die! sic nur nachgcahmt haben? Diese abscheulichem Vorbilder, sollten uns also nur mit, Schaam und Unwillen erfüllen und nicht ihre Nachahmer. Laßt uns aber zu den Juden zurückkehren» sic sind, was wir, was alle Menschen auch seyn würden, wenn sie in dieselben Verhältnisse gefetzt worden warm. Das Döst,, das wir ihnen zur Last legen, ist euer Werk, und je mehr ihr sie verleumdet, desto mehr fallt die Schuld den Christen anheim. - - : Sollte man ihnen den gerechten Vorwurf machen wollen, baß sie heuchlerisch styen und dmWerch der wahren Menschenwürde nicht fühlen, so werde ich hierauf erwidern müssen, daß dieß so viel hieße, , als sie gerades