Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1808)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 41 (sequence 5)
- Language
- German
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i! 41;l:«j Vorwurf zu Machen, rr habe die Jndenmcnge um die izi-Halste zu gering ^angegeben. Sehr naiv und characttri« Hf! siisch ist in diesem Abschnitte noch folgender Ausdruck •' jt, (S. i2.): „Eine zu Gunsten der Juden lautende Stelle i „will ich übrigens hier noch aus Herrn Herrmanns Reift« in „aushcbcn, damit es nicht gleich anfangs schei- „„c, als hatten wir es darauf angelegt, diej!U „f<e Nation in einem ungünstigen Lichte zu f| „zeigen — ". ‘ ||| 2. Abfchn. Körperliche Beschaffenheit ftu der jüd.Bewohner der österr. Monarchie. Hr. Rohrcr erklärt die Juden für schwach und kränklich, und - 'in daher zum Militarstande untauglich. Ein sch^ giftiger i äi Vorwurf, der durä) Thatsachcn widerlegt'ist; denn nach Ali fij'F der glaubwürdigen Nachricht ches achtrmgswürdigen Hrn. Hofagenlcn vr. Iekel (S. Polens Etaatsverandcnmgen und letzte Verfassung, Wien i8c>z, psg. 58-) haben in dem französischen Revvlutionslriege über 15,200 Israeliten, theils als Soldaten, theils als Fuhrwcftnskncchte unter Oesterreichs Fahnen gedient. Den Ausfall auf das jüdische schöne Geschlecht hat Hr.Rohrrr vermuthlich siinem würdigen Kollege», dem berüchtigten Grattenanrr, abgcborgt. Der Verfasser nimmt hier Gelegenheit, von den frühzeitigen jüdischen Ehew zu sprechen, einem Mißbrauche, nur unter den galizischen Juden herrschend, doch Hr. Rvhrer will sich ja seiner Galle entladen, nimmt daher immer den galizischen Juden als Norm, paralelisirt ihn aber nicht, wie billig, mir dem galizischen Bürger und Bauer, die doch wahrlich eben nicht auf, der. höchsten Stuft geistiger