Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 6 H. (1807)
- Article
- Gedanken
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 434 (sequence 2)
- Language
- German
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geschehen, wie mancher könnte dann aufAchtung Anspruch machen, der fetzt — über Zurücksetzung klagt. Man hat die Kunst Wciberherzcn zu erobern sehr früh siudirt. Schon E l i e se r, Abrahams Knecht, nahm, als er für seines Herrn Sohn Jsaac UM Rebecca warb, goldene Spangen und Armringe, nebst goldenen und silberne» Kleinodien Mit. Was solche Dinge in dergleichen Angelegenheiten vermögen, zeigt sich täglich. Der Tod entscheidet allein des wahren Künstlers Verdienst; denn der Neid verstummt dann, und das Kunstwerk tragt seines Meisters Namen in den Tempel der Unsterblichkeit hinauf. . Ein Verliebter spricht den ganzen Tag von seiner Geliebten und glaubt immer, noch nichts von ihr gesagt zu haben. , Wenn cs wahr ist, daß Cholerische sich nur in so ferne für glücklich halten, als sie vcrmuthen von andern dafür gehalten zu werden, so ist dem größten Thcil unserer Reichen diese Gcmüthsbeschaffcnheit nicht «bjvstreitm. C. G. Schnicber. Ende des zweiten Bandes,