Mannheim
Compact Memory

Sulamith · 1807-01-01 · 2. Bd 6 H. (1807) · p. Seite 434

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
2. Bd 6 H. (1807)
Article
Gedanken
Date
1807-01-01
Page
Seite 434 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2304627-2304646-2304648-10856504-2314820--01186-2315332
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

geschehen, wie mancher könnte dann aufAchtung Anspruch machen, der fetzt — über Zurücksetzung klagt. Man hat die Kunst Wciberherzcn zu erobern sehr früh siudirt. Schon E l i e se r, Abrahams Knecht, nahm, als er für seines Herrn Sohn Jsaac UM Rebecca warb, goldene Spangen und Armringe, nebst goldenen und silberne» Kleinodien Mit. Was solche Dinge in dergleichen Angelegenheiten vermögen, zeigt sich täglich. Der Tod entscheidet allein des wahren Künstlers Verdienst; denn der Neid verstummt dann, und das Kunstwerk tragt seines Meisters Namen in den Tempel der Unsterblichkeit hinauf. . Ein Verliebter spricht den ganzen Tag von seiner Geliebten und glaubt immer, noch nichts von ihr gesagt zu haben. , Wenn cs wahr ist, daß Cholerische sich nur in so ferne für glücklich halten, als sie vcrmuthen von andern dafür gehalten zu werden, so ist dem größten Thcil unserer Reichen diese Gcmüthsbeschaffcnheit nicht «bjvstreitm. C. G. Schnicber. Ende des zweiten Bandes,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.