Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 6 H. (1807)
- Article
- Aus dem Talmud
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 432 (sequence 2)
- Language
- German
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43* Len! sagte ein gewisser Rabbi. Der Letzter» Werth wirb ja durch jene nur desto mehr erkannt. — Im Prediger heißt es darum: „Der Weisheit Vorzug entstehet durch die Thorheit, gleich des Lichtes Vorzug durch die Zinsierniß." Dem Thoren traue nicht. Der prahlend spricht: ~ Auch ohne mich zu müherl. Erwarb ich Vieles; \ Dem Mißvergnügten glaube nicht. Der klagend spricht r ‘ Trotz meines vielen MühenS Erlangt'ich NichtS. Dein That'gen glaube fest, Der im bescheidnen Tone spricht: . Ich mühte mich und fand auch — Manches. F u n k e - Oxeustiern und das imitatorum pecns nach ihm haben Menschen und Leben so oft mit einem Theattr verglichen. Jedes Eleichniß hinkt, auch dicß.. Der Schau* spieler wählt aus freier Dahl seinen Stand, der Mensch wird ins Daseyn gerufen nokns, volens, — wir man» cher würde nicht lieber das Nichtgewesenseyn einem mühevollen erbärmlichen S e y n vorzicherz? Auf der Bühne von Bretrem jdielen die Dummköxfe wje billig die Statisten , talentvolle Schauspieler bedeutende Rollen; auf der Bühne der Welt ist es leider oft umgekehrt, Flachköpfe hrüstm sich md herrschen, während Genie'S sich sthmiegmi untz