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Sulamith · 1807-01-01 · 2. Bd 5 H. (1807) · p. Seite 325

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Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
2. Bd 5 H. (1807)
Article
Glaubwürdige Nachricht von der in Polen und Lithauen befindlichen Sekte: Chasidim genannt
Date
1807-01-01
Page
Seite 325 (sequence 18)
Language
German
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325 J. | rotten, scheint bei dir so feste Wurzel gefaßt jt* haben, ■fl J daß er Dir alles in allem ist, ohne den Gedanken bei Dir j rege werden zu lassen, einen hinreichenden Grund zu haben, worauf Du alle Deine Beschuldigungen gegen mich und | j meine Sekte bauen konntest. Aber wisse, daß cs die wi» j Verfahren wird, was Du uns zrigedacht hast, daß Du in; die Grube fallen werdest, welche Du Dich so sehr bemü- •t'! hest, uns zu graben und uns in selbige hinein zu stürzen, i;; 3 ch- Der Himmel wolle, daß Du und Deine Sekte ■fiJ in allen Thun und Lassen eben so der Wahrheit huldigen :i ■ möchtet, als du hier es thatest, indem du sagtest, daß ] ich wider eure Sekte eingenommen bin. Wohl J wahr, ich bins, und alle werden es mit mir seyn, die T; euch und eure schändlichen Grundsätze, so wie ich, kennen. i: { Ich erstaune, wie Du glauben kannst, daß es mir nur im r ] mindesten schwer werde« könnte, das, was ich schon ge» •; sagt, und noch sagen werde, mit Beweisen zu unterstützen. i .1 Ich traue Dir zu, daß Du eben so weise und gerecht seyn .j.; würdest, als jener Fürst, von dem man folgende Anekdote; erzählet. Als er nämlich auf feiner Reise durch eine kleine ij j Stadt, nicht wie in andern Städten, mit dem: Donner; der Kanonen empfangen wurde, so fand es der Magistrat D für nothig , ihm seines Grunde hierüber ^anzugeben, und der weift Bürgermeister eröffncte feine Rede mit folgenden Worten r „Euer Hochsürftliche Durchlaucht lverden es uns „nicht zur Angnade halten , daß wir Höchstdieselben nicht, „wie in allen übrigen Städten geschehen, mit allen Ehrenbezeugungen empfangen haben; allein tausend und meh- ,-rere Ursachen machten es uns unmöglich. Erstens fehlt r,cä uns ganz und gar an schwerem Geschütz und Kano, - ...'... ' . ■-„neu, Hl? M llii m

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