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Sulamith · 1807-01-01 · 2. Bd 5 H. (1807) · p. Seite 306

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
2. Bd 5 H. (1807)
Article
Über die Verhältnisse, in welchen die Juden in Deutschland ehedem zum deutschen Kaiser standen
Date
1807-01-01
Page
Seite 306 (sequence 16)
Language
German
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zoS . - lichc, wöchentliche oder tägliche Gült;n verwandeln. Er gab Lcm Durggrafcn Johann zu Nürnberg eine schriftliche Dollniacht zur Abschlicßung eines Vergleichs mit den Juden in Ansehung der kaiserlichen Judcngefallc (am otcn Oktober 1418). Allein die Juden waren schon zu sehr zerstreut, und die Rcichsstände,' in deren Landen sie ansaßig waren, glaubten ihrem eigenen Dortheil zu schaden, wenn sie dem Kaiser zu viel Macht über das Vermögen ihrer Inden zugesiehcn würden. — Der Kaiser schickte Reichs- Kommissarien in die verschiedenen Lander, um mit Hülfe jüdischer Bevollmächtigten die Abgaben von jeder einzelnen Inden-Familie einzutrciben. Dabei gab cs immer sowohl von Seiten der Juden, als auch, von Seiten der Reichsfürsten große Schwierigkeiten. Für die crsicren, wenn sie sich weigerten, die vorgeschricbenen Abgaben zu geben, lagen immer schon mehrere Exemplare von Reichs-Achten in Bereitschaft, die nur ausgcfüllt zu werden brauchten. Wir haben noch ein solches Mandat des römischen Königs Sigmund wegen des geachteten Juden Friedet zu Erfurt, welches zu Prcßburg am Freitag vor unserer Frauen Tag assumptionis (den yten August) 1420 abgefaßt ist. Es mag hier als ein Document des Geistes 'jener Zeiten stehen: „Wir Sigmund von Gottes Gnaden, Römischer Könt0, zu allen Zeiten Mehrer des Reichs, König zu Ungarn u. s. w. entbieten allen Fürsten, Geistlichen, Weltlichen» Grafen, Fürsten, Herren, Städten, Marktflecken und Dörfern, Juden und Jüdinnen und allen, die zum heiligen Römischen Reich gehören, unfern Gruß. Wir thun Euch hiermit j« wissen, daß unser Schwager, der Burggraf; Hans

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