Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 3 H. (1807)
- Article
- Die neue jüdische Gesellschaft in Frankfurt am Main
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 195 (sequence 8)
- Language
- German
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' Wir haben alles gethan , was die Umstände erlaubten; wir hatten noch mehr gckhan, wenn nur etwas von dein, was sich jetzt ereignete, schon vor fünf und zwanzig Jahren Statt gefunden hätte. Inzwischen scheint es, daß ein gleichzeitiger Zusam- .rncnfiuß der Umstande glückliche Resultate vorherbesiimmt, die in einer nicht fernen Zukunft zu Stande kommen werden» Die Vorsehung, m. H., hat uns mit einer ganz be» sondern Gnade überhäuft, indem sie dem großen Manne> der uns beherrscht, die Idee eingäb, unserer Erniedrigung ein Ende zu machen. Don de» vielen Triumphbogen, welche Seinem Ruhme überall errichtet werden, wird der unserer Wiedereinsetzung in alle Rechte der Natur und der bürgerlichen Gesellschaft nicht der minder dauerhafte stya. ■ Die Anregung, welche von Seiten Frankreichs bewirkt wird, der Einfluß , den dasselbe in Anschung der Meinungen und der Macht auf das feste Land Europa's hat, laßt uns hoffen, daß in mehreren Staaten, wo man es sich' zur Ehre rechnet, diesem Muster zu folgen, sein Beispiel nachgcahmt werden wird. Die Zeit wird kommen, da nicht mehr lächerliche und verhaßte Leidenschaften an'den Dcmüthignngen, die sie uns fühlen ließen, ein Wohlgefallen finden werden. Die Dahn der Hochachtung und der Wcrthschatzung ist uns geöffnet. Lassen Sie uns dieselbe mit cmpvrgehobrncm Haupte und mit einem reinen Zutrauen betreten; las« sm Sie uns den Rost unserer eigenen Dorurtheile abwerfen und so die Dorurtheile Anderer besiegen. Wir haben unter unfern Glaubensgenossen jn viel Kaufleute und Dan« . N a. . quiers.