Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 3 H. (1807)
- Article
- Die neue jüdische Gesellschaft in Frankfurt am Main
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 189 (sequence 2)
- Language
- German
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“ T-“• - ISA ja haben, deren eifriges Bestreben dahin zielt,, sie für die von der jetzigen weisen Regierung ihr bereiteten Wohlehaten, durch die Verbreitung edler Grundsätze desto empfänglicher zu machen. Muß nicht bei der Iudcnfchast zu Frankfurt schon in ihrer ehemaligen Verfassung und Einschränkung ein allgemeiner Sinn für Wahrheit und Tugend geherrscht haben, da so viele edle Männer sich unter ihnen bildeten? — Welchen scgcnreichcn Einfluß wird nun die neu entstandene Gesellschaft auf das Ganze haben! Welche herrliche Folgen kann sich die Gemeinde versprechen, wenn die erhabenen Grundsätze, die sich aus dem Kreise dieser edlen Männer auf die übrigen Glieder verbreiten, zu dem alten Biedersinne, zu der unbefangenen Liebe zur Tugend uird Frömmigkeit und zu dem Ecmeingciste, welche diese Kolonie von jeher belebte, sich gesellen, und so im vertrauten Bunde Gutes und Nützliches allgemein machen werden!— - Das erste, wodurch die gedachte Gesellschaft ihre edle Denkungsart, ihre Nationalliebe und ihre Achtung für Dcnschenwohl an den Tag legte, war ein an den Präsidenten der großen israelitischen Dcrsanimlung zu Paris im November 1806 übersandter Brief nebst Adresse, in welchen die Gesellschaft ihre dankbaren Empfindungen und ihre innige Thcilnahme an dem Glücke, das dm französischen 2udcn hcvorsichct, in den angemessensten Ausdrücken brzrigte.; Da dieser Brief und die Adresse sowohl, als die darauf erfolgte Antwort des Herrn Präsidenten erst 1807 in statt» zösifthcr Sprache gedruckt erschienen sind:, so glaubm wir,, daß.