Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 3 H. (1807)
- Article
- Briefe an ein achtungswürdiges Frauenzimmer jüdischer Religion
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 178 (sequence 10)
- Language
- German
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178 lung göttlicher Verheißung ist nun endlich'da. Sarg j genic§t~bic Freuden einer Mutter. Freude herrscht in Abrahams Hause, religiöse Freude leuchtet aus den Augen der;örtlichen Mutter, nach der sie ihrtn Sohn nennt: Isaak (pnx׳) fty sein Name, ruft sie aus, die Freude hat mir Gott gegeben, wer es hört, muß sich meiner freuen! (צחוק עשה?1י »’1הים כלי השומע יצחק ^י) Jetzt genoß Abraham das größte Glüch hicnicdcn. Irdische Güter in reicher Fülle, Freunde und Verbündete in reicher Menge *)'wurden ihm .;» Thcil, und wer ihn sah, der liebte ihn, den Eottgcsegneteu. Seinen Sohn sah er glücklich heranwachsen, Tugend übend, dem Beispiele seines Ahnen folgend. In ihm sah auch er sich wieder auf. blüyen, in ihm alle die Verheißungen in Erfüllung ge. hen, die er vom Ewigen erhalten. Wie freuctc sich, des Frommen Vater, wie fröhlich war, der den weisen Sohn gezeugt! Kein Reichthum, keine Macht würde vermögend gewesen, scyn, diesen Sohn, den Einzigen, seines Alters Schutz und Schirm von feinem . Herzen zu reißen. Aber etwas Höheres gabs, das diesen Preis verdiente, etwas Höheres, dem er in stummer Ergebung alles opferte: Der Liebe zu Gott, dem Gehorsam gegen seinen Ausspruch. ״Abra« ham — hört er die wohlbekannte Stimme rufen **) — Abraham, nimm deinen Sohn, den rinzigm, den gelicb-! ' .; ten, *) Gen. Cap. 21. 27. , ' **) Man sehe Mora Nebttcliim Tbeil 3. Abfchn. »4-