Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 4 H. (10.1806)
- Article
- Nekrolog [Nachricht]
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 337 (sequence 2)
- Language
- German
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- 337 als Wohlthun, war cr Tausenden Lehrer, Allen Vater, jedes Leidenden milder Genius! Mögen viele seiner verfolgungssüchtigen Kollegen dir« sem frommen Dulder gleichen! — Hörtest du den laut der Harmonika? Klagend zerfließt er — llnb der Schatten der Trau'r bleibt der erschütterten Brust, Also deä Menschen Leben. Er wallt durch die Tage der Wchmuth, Leiden begleitet ihn, dich er entschwindet dem Blick, Lange noch steht der Freund ihm nach und trocknet LcL ernsten Abschieds - Z.lhr'und seufzt: Wieder ein Edler vor- . an!!- Ig. Jeittrles. Aphorismen. ■ ■ . i. Es giebt so viele reiche Leute, die in ihrer Jugend keinen Armen unterstützen, weil sie fürchten, im Alter dadurch weniger im Vermögen zu haben. Eo mancher reiche Alte bleibt also in dieser Rücksicht zeitlebens ein Jüngling, ohne zu bedenken, daß die größte Armuth in dem Bewußtseyn, . welches, besonders in der Todesstunde, den schrecklichen Bericht absiattct: Du hast nie Dürftige untrrstützt — du stirbst ohne deine Pflichten hieniedm erfüllt zu haben! bestehe — L Jahrg. r. Band. - D»