Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 3 H. (9.1806)
- Article
- Schönheit jüdischer Frauenzimmer
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 254 (sequence 2)
- Language
- German
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254 der Jüdinnen von der Art warendaß sie als schöne Muster hatten dienen können. Er bemerkt mit Jose phScaliger, daß nitter ihren Nachkommen keine Plattnascn gefunden wurden. Er hatte noch hinzufügen können, sagt derScnatcur Gr cg o irr, daß dieAchnlichkeit der Kinder mir ihren Aclcer» bey den Juden häufiger als bey Andern angetrosse» wird. In den neuer» Zeiten hat die Schönheit zweier Jüdinnen besondere Sensation erregt. Die Eine war, die schöne Esther, welche vom Könige von Polen, Kasimir dem Großen, geliebt wurde. Eine Meile von Kasimir, der Vorstadt Krakan's, befindet sich ein Grabmal, welches das Gr a b Esthers genannt wird. Dir zweite war die schöne Rahel, die Geliebte Alfonso des VIII. Königs von Kastilien. Dieser König ließ nämlich ein Edict ergehen, wodurch den Juden dir Ausübung ihrer Religionsgesetze untersagt wurde. Die Rabbiner riechen, daß man dem Könige eilte jungfräuliche Israelitin als Fürsprecherin zuschicken möchte. Rahel wurde gewählt und Alfonso, von ihren Reizen bezaubert, wiedcrricf sogleich jenes Edikt. Erzählungen aus de m Talmud *). i. Es kam Jemand zu R. Judan und sprach: entbinde, mich doch von eineiu Gelübde. »Was hast da denn angelobt?" — Ich habe ein Gelübde gcthan, nichts -y- 1. ■ ' - .ru *) Die folgenden ersten beiden ErMungen sind aus dem Jrschurnn vom Hrn. Prof. Aaron Wolfssvhn.