Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Miscellen
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 90 (sequence 3)
- Language
- German
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Quittungen seiner Wohlrbaken zu ruhen, und zugleich die Namen der von ihm Unterstützten der Vergessenheit zu übergeben wünschte. Jeder Rcdlichgcsinnte zollt gewiß den Manen des braven Cohns die innigste Achtung als einen Tribut, den er als Mensch mir Recht verdient, ohne übrigens x\ad) seinem Glaubensbekenntnisse genau zu forschen: denn das schönste und beste ElaubenSockcnntniß eines Menschen ist unseres Erachtens wohl unstreitig dasjenige eines tadellosen Lebenswandels, und die praktische Erfüllung der Pflichten gegen seine Mitmenschen, als anerkannte Tendenz menschlichen Dase-yns.D. F. Der kaiftrl., auch kaistrl. könrgl. Rath, Herr Jacob Kaulla (jüdischer Religion) in Hechrngen, hat dem Hrn« Moses Philippsohn Ln Deßau, für die ihm ZUgeeig- Nete deutsche Ucbcrfttzung des Propheten: Hosca, nächst einem vortrefflichen Danksagungsschreiben für seine und seiner Mitarbeiter Bemühung, die heilige Schrift durch gute Übersetzungen der jüdischen Jugend recht nützlich zu machen, Zugleich eine goldene Dose von ansehnlichem Wcrthc überschickt, in welcher sich mehrere Dukaten befanden. In Leipzig wurde in der dießjahrigen Jubilate-Messe von den Uüterrbancn dcS französischen Reichs, die sich zu der Religion von Dloses bekennen, weder der Judenlcibzoll abgefordert noch angenommen. Die Ausübung edler Thatcn und Handlungen, welche nur das Erbtheil der Gerechten und Gefühlvollen ist, verdient gewiß die Achtung eines jeden Gebildeten, und heischt öfters öffentliche Bekanntmachung, damit dieselbe zur wertcrn Vcchreirmlg des Emm «nd Nützliche» die«« ß«ne.