Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Vorläufige Bemerkungen über die zweckmäßigsten Mittel zur Beförderung der Kultur und Humanität unter der jüdischen Nation
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 18 (sequence 7)
- Language
- German
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ten dcs Aberglaubens, an der Hand der Menschlichkeit ein« Zufuhren in das Paradies der göttlichen Wahrheit, die der» Verstände und dem Herzen so wohlthnend genügt. Die Verbreitung der Humanität ist unstreitig eine der vorttcfflichsien Zierden unseres Zeitalters. Die Humanität ist es» welche die einzeln Mitglieder des Menschengeschlechts naher, inniger und fester an einander knüpft, und dasselbe «Uf utvji ־xwvijt wuuu wujiuuvivjLu uMUjm vimtl mmu Sie ist cs, welche durch ihre Wohlthätigkcit die Menschheit beglückt; sie ist die Quelle alles Heils, und aus ihr fließt das schönste Resultat: achte Bruderliebe! Sobald in die Seele des Mmschen Bruderliebe sich den Eingang verfchaft: so ist gewiß Toleranz das erste, wel- - chcs in derselben einen bedeutenden Platz einnimmt. Der Haß, den d.e Begr.sssvrrsch!edeuheit der Menschen bewirkte, schwindet, und der Mensch sicht in seinem Mitmenschen keinen Ungläubigen mehr, dem er, wie er bis dahin glaubte, seine Freundschaft und Liebe-versagen muß; enger und ft« ster knüpft sich nun vielmehr das Band der Liebe, welches Wahn und Zrrthum bis dahin nicht kannte, und verherr« licht öffirct sich dem Menschen der Gesichtskreis, in welchem er nun seine Derufspflichten klar und deutlich erblickt. Der Schöpfung höchstes Zdeal ist ihm von nun gn: der Mensch, der seinem Auge stets vorschwebt, und er selbst fühlt die Würde desselben in einem Grade, der ihn entzückt, da er in ihm den Weg sieht, der ihn seiner eigenen Vrrvollkommnung naher bringen kann. Eilt cs die Erfüllung ir« gend einer Pflicht gegen seinen Mitmenschen, gewiß! er wird nicht säumen, diese Pflicht schnell zu erfüllen» und durch eine׳ solche praktische Ausübung seiner Schuldig« '.־־׳.,, feit