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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft · p. Seite 409

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft
Article
Hamburg [Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 409 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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409 Hamburg. Im August 1842 starb Herr Isaak Hartwig von Essen, einer der Vorsteher der hiesigen (nicht in Altona?) deutsch-israelitischen Gemeinde, ein geborner Dane, kinderlos. Er hinterlaßt ein Vermögen von circa 800,000 Mark Banco, aus zinstragenden Staatspapieren bestehend. Dieses hat er gänzlich milden Stiftungen vermacht, denn einige Legate, die vorläufig davon abgehen, fallen nach dem Tode der Personen, die nur den Nießbrauch der für sie bestimmten Fonds bekommen, der Gemeinde, welche die Verwaltung behält, zurück. Er hat fast alle wohlthätige Anstalten hier, in Altona und in Kopenhagen, ohne Unterschied der Religion bedacht. Schon bei Lebzeiten spendete er viel Almosen ,und machte bedeutende Geschenke, zum Bau von Synagogen und ähnlichen Zwecken. (Berl. Zeit.) *) Posen, 19. Dec. 1842. ״In diesen Tagen hatte hier das feierliche Begräbniß eines Mannes statt, der zu den seltensten Erscheinungen in unserer Provinz gehörte und dessen irdische Hülle von der halben Bevölkerung unserer Stadt zu Grabe geleitet wurde. Es war dies der Fchr. v. Kottwitz, einer der reichsten Grundbesitzer in unserm Großherzogthume, dessen Nachlaß auf mehr als eine Million Thaler geschätzt wird. Bei solchem Vermögen lebte der höchst geistreiche Mann auf das allereinfachste. Wo es aber galt, das Gute in einem großen Maaßstabe zu fördern, da fehlte sein Beistand nie, und da gab er stets, ohne Rücksicht auf Stand, Nationalität und Religion, die bedeutendsten .Summen her. So ward er ein wahrer Freund der Armen und insbesondere aller Kranken- und Waisenanstalten, die in ihm ihren gcoßmüthigsten Wohlthäter verloren haben. *) Bei dieser Gelegenheit folgende Erklärung. Die aus guter, reiner Absicht Im 10. Hefte dieses Jahrganges der Sulamith, Seite 248, von uns mitgetheilte, der Leipziger Allgemeinen Aeitung entlehnte Nachricht über wohlthätige Handlungen des verstorbenen Herrn Pa rach in Jnowraclaw und des Herrn S. H. Friedl and e r in Bromberg, sott einer un.s zugesandten Mittheilung zufolge, gänzlich auf Unwahrheit beruhen und nur aus unlauterer, sehr tadelns: werther, uns noch unbekannter Absicht in die obengedachte Zeitung eingesandt worden sein. D. H. 10*

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