Mannheim
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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft · p. Seite 406

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft
Article
Mannheim [Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 406 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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406 saischen Glaubens ist fast fettig. Dieser, den israelitischen Vorstehern zur Ehre gereichende zeitgemäße Bau wird nach den schönen Planen des städtischen Architekten Mutschlechtner ausgeführt.. Auch dieser sehenswerthe Friedhof wird von demselben im schönsten byzantinischen Styl ausgeführt." (Zeitung _s. d. elegante.Welt») Am 17. August 1842 starb in Kassel Herr D1\ R omein» Kurfürstlich Hessischer Landes-Rabbiner. Der Ober-Rabbiner Herr SatomonHirschel in London ist am 31. Oktober 1842, 82 Jahr alt, gestorben, und die Beerdigung desselben -fand am 2. November auf eine äußerst feierliche Weife Statt, wie^ fast alle. politische Zeitblätter bereits ausführlich berichteten. Er war der Sohn , des rühmlichst bekannten, im Jahre 1800 verstorbenen, Berliner Ober-Land-Rabbiners Herrn Hirsch e l (Lewin) und ein Bruder des bekannten gelehrten h.ebräischeu Schriftstellers, und Rabbiners. zu Frankfurt a. O. Herrn Saul Hirfchel, welcher indeß seinen gedachten Bruder an talmudisch - rabbinifcher Gelehrsamkeit, wissenschaftlicher Bildung und Heller Denkungsart übertroffen hatte. Durch den Einfluß seines Vaters erhielt der, von uns persönlich gekannte, Rabbi Salomo n Hirfchel frühzeitig die Rabbinerstette zu Prenzlau und wurde von dort aus im Jahrs 1802 zum Ober-Rabbiner nach London berufen, welche Stelle früher sein Vater, der,dort in gutem Andenken gestanden, und noch früher (zur Zeit des bekannten Streites mit Rabbi Jonathan Eibeschütz,) einer seiner nahen Verwandten bekleidete. Als ein ehrwürdiges Denkmal in den Annalen der jüdischen Geschichte ist sein Gutachten zu betrachten, in welchem er nämlich im Vereine mit dem ersten Geistlichen der . Londoner jüdisch-pottugiesischen Gemeinde, wie einst Manasse ben Israel, Mendelssohn und Andere e i dlich, feierlichst und öffentlich versicherte, daß nie in Israel ein solcher cannibalischer, schrift- und wahrheitswidriger Gebrauch wie man in der Damaskussache ihn den Juden wieder aufbürden wollte, existitt habe, noch viel weniger bekannt sei, und er, dessen Vater und Voreltern Rabbinerämter bekleideten, auch niemals weder etwas davon irgend gehört habe, noch daß auch nur eine

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