Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft
- Article
- Berlin [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 400 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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400 simgt> jenen Tag zu verherrlichen, und sie hatten den Jubilar zu diesem Feste eingeladen. Als er in dem Nestlokale, von einer Deputation abgeholt, erschienen war, erhoben sich alle Anwesende, und gaben durch laute Akklamation ihre freudig- Theilnahme zu erkennen, was den Greis bis zu, Thranen rührte. Hierauf hielt Hr. Dr. Löw e im Namen der Gesellschaft eine Anrede an dieselbe, worin er das für die vielen Freunde und Glaubensgenossen des Jubilars so wichtige Moment zur Feier eines dem Staate und den Wissenschaften geweihten so langen Lebens hervorhob. Der gerührte Greis dankte dann in einigen herzlichen Worten. Hierauf wurde der Jubilar in den mit seinem Bilde dekorirten Saal geführt, wo sich Freunde, Verwandte, einstige Schüler und eine Deputation der jüdischen Gemeinde-Ältesten um ihn gruppirten und mit achtem Frohsinn den Tag begingen. Unter den Toasten zeichnete sich besonders der des Redakteurs (und allgemein geschätzten isr. Gemeinde-Vorstands-Mitglieds ) L eh m a n-n auf Se. Maj. und der des Professors Hrn. Stier auf den Jubilar, aus, der die Verdienste desselben hervvrhob. Was dieses Fest noch besonders auszeichnete, war die durch den schönen Sinn der Anwesenden bethätigte Toleranz der verschiedenen Konfessionen, die in ihrer. Liebe׳ zu dem Jubilar eben so gemeinsam sich ausfprach, als sie den Beweis der innigsten Verbrüderungen aller redlichen und gebildeten Menschen darthat." (Berl. Voss. Zeit.) London, Nov. 1842. Vor einigen Tagen ist ein Jsraelit, Herr Simon, der erste (?) seines Glaubens, aus der Genossenschaft des Middle Temple, als Advokat immatriku- Lrrt worden. (Allgem. Th. Zeit. Nr. 289 von 1842.) Se. Maj. der König von Preußen haben dem Dr, med. M. A. Wessely, (jüd. Religion) ausübendem Arzt zu Nord- Haufen/ das Prädikat Sanitäts-Rath beizulegen-geruht. (Berl. Zeit.) Der Preis der M ich a e l- B e e rschen Stiftu ng in Berlin, welcher dieses Jahr (1842) für Malerei bestimmt war, ist dem Historien-Maler Julius Moser aus Gumbinnen, gegenwärtig in Rom, zum dritten Male zuerkannt worden, wie