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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft · p. Seite 386

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft
Article
[Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 386 (sequence 2)
Language
German
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386 etc, By Aschel Grand M. B. herausgegehen, ersetzt dm Mangel an geographischen Details durch eine Dissertation über die verlorenen Stämme Israels, welche der Verfasser, sowie die amerikanischen Missionaire, mit denen er in Verbindung steht, in den Nestorianern gefunden-zu haben glaubt. — Im Januarhefte von „Lewald's Europa" befindet sich unter Andern auch ein interessanter Aufsatz: „die Sephardim" betitelt, welcher Auszüge aus einer Abhandlung von James Finn, die diese Überschrift hat, die frühem Juden in Spanien und Portugal betreffend , enthält, und mit einer schönen Einleitung, unterzeichnet: K. A—er, versehen ist. Einige Stellen sowohl aus der letztem, als auch aus dem Auszuge selbst, werden diejenigen unserer Leser , welche den Aufsatz nicht schon kennen, leicht von Hern guten Geist und Ton in obiger Mittheilung überzeugen. --„Die Juven sind ein providentielles Volk, ein Menschenstamm, mit dem die Vorsehung Großes gewollt hat. Es läuft durch die Geschichte und übt bis auf den heutigen Tag einen mächtigen Einfluß aus.. Das Christenthum hatte in einem Lande mit Vielgötterei schwer emporzukommen vermocht; es bedurfte einer Gegend und eines Volkes, wo nur Ein Gott verehrt wurde. Die Kirche hat viel Jüdisches herübergenommen; in unserm christlichen Gottesdienste sind auch gegenwärtig die Spuren von. Tempelgebräuchen ^und jüdischer Kirchensprache gar nicht zu verkennen;*) die geistliche Beredtsamkeit holt ihre eindringlichen Argumente eben sowohl aus den Schriften des alten wie des neuen Heils; die Gesetze welche Moses seinen.Hebräern gab, spielen im Staatswesen der christlichen- Völker eine große Rolle, und keine einzige mueuropaksche Nation hat eine Gesetzgebung und Staatsverfassung, ohne jüdische Zuthaten. Die christliche Welt hat aber das, was sie den Juden verdankt, und es ist dieses wohl eben so viel, als wofür wir uns Römern und Griechen so erkenntlich zeigen, nicht mit Wohlwollen vergolten u. s. w." — „Nie ist ein morgenländisches Volk, die Chinesen und die Bewohner der Japanischen Inseln ausgenommen, so *) Schon der Segen: „Der Herr segne dich," u. s. w. ist wörtlich aus den Büchern MosiS. D, H. .

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