Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band fünftes Heft
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 280 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
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280 angegriffenen Partei ebenfalls in derselben Zeitschrift ein Gegenwert vrrstattct wurde; so geschah es auch, und zwar in einer Freiheit, die vollkommene Genugthuung leistete. Zuerst that es in einer außerordentlichen Beilage zur Wochenschrist Nr. 34 der israelitische Prediger Mannheimer, später in Nr. 38 der israelitische praktische Arzt vr. Z. Hayne, in einer bcsondern Flugschrift der israelitische Belletrist Z. Zeitteles. Da nun zum Ueberflusse (?) auch Proseffor Rosas in Nr. 34 eine kurze Zurücknahme, worin er nur den Verdacht persönlicher Gehässigkeit von sich wehrte, lieferte, so wurde die kleine (!) Debatte geschloffen, so daß ein zweites Wort von Mannheimer nicht mehr zugelassen ist. Eine weitere Folge ergab sich aber, indem von nun an die medicinische Censur einer Revision durch die Polizcistelle unterliegt." Den übrigen Inhalt des gedachten, wie hervorgeht, in böswilliger Absicht verfaßten, triviale, unwahre und unsinnige Behauptungen enthaltenden Aufsatzes im ״Allgcmeinen Anzeiger," in welchem, wie sogar in demselben zugcgeben wird, ״pöbelhafte Ausdrücke" Vorkommen, so wie die lächerlichen Gründe Rosa's, wollen wir hier nicht weiter beleuchten, da jeder Unbefangene den Unsinn und die lieblose Absicht des Ganzen von selbst leicht erkennen kann und wird. Die hebräische Literatur des Königreichs Polen lieferte im Jahre 1841, 8 neue von der Censur approbirte Werke. Aus Deutschland und andern Staaten wurden gegen 42,000 hebräisch und Hebräisch-deutsche Schriften eingeführt, unter denen 125 neue Werke. Von diesen wurden 2 verboten, 123 mit starken Ausschnitten zugelassen. — Man liest im ,,Echo de!Orient:" ״Es wird die bevorstehende Erscheinung einer unter dem Titel: ״Die gute