Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band viertes Heft
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 248 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2304627-2304643-2304645-10852155--09544-2313623- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
248 Woher mag es rühren, daß das Brummeisen oder die Maultrommel von den Engländern „Judenharfe" (Jew’s Harp) genannt wird? Nach Plymouth ist unlängst, von einem aus Beirut angekommenen Schiffe, ein mit einer hebräischen Inschrift versehener Grabstein aus Jerusalem (?) gebracht worden, welcher ein Alter von 2028 (?) Jahren haben soll. Wohin er gekommen, wird nicht angegeben. Haag, 1841. Se. Maj. der Graf von Nassau haben zum Bau einer neuen Synagoge in hiesiger Residenz 1600 Gulden hergegeben. (Amsterd. Cour.) Der kürzlich verstorbene würdige Buchhändler christlichen Glaubens, Herr Enders in Prag, hat alle humane und Wohlthätigkeits-Anstalten jeden Glaubens alldort mit namhaften Summen bedacht. Ueberdies wurden am Beerdigungstage 250 Fl. W. W. an die dortigen israelitischen Armen vertheilt. Der kürzlich verstorbene Herr Banquier Moritz Bielefeld in Berlin hat dem dortigen Bürgerrettungs-Institute, einer öffentlichen Anzeige der Direction desselben gemäß, 100 Thaler vermacht. Der berühmte Künstler Herr L i ß t (christl. Rel.) hat bei seiner jetzigen Anwesenheit in Berlin der dortigen jüdischen Waisenanstalt 300 Thaler geschenkt. Herr Elias Abraham Parach in Jnowraclaw, kürzlich verstorben, hat den dortigen israelitischen und christlichen Armenanstalten 2000 Thaler und einem christlichen Bauern- Waisenknaben 600 Thaler vermacht. Zugleich verdient erwähnt zu werden, daß der Kaufmann Herr S. H. Friedlander in Bcomberg den Armenanstalten beider Konfessionen in Jnowraclaw 300 Thaler und eben so den Hospitälern gedachter beiden Konfessionen daselbst 3O0 Thaler geschenkt und bereits übergeben hat.