Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band viertes Heft
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 219 (sequence 5)
- Language
- German
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219 gegen den würdigen Herrn Verfasser zu steigern, dem auch Hamburg die Gründung des dortigen israelitischen Tempels zu verdanken hat (m. s. diese Schrift, Seite 10 u. 11), und welcher der erste gewesen, der als Prediger in demselben «»gestellt war und (zuer-st am 18. Oktober 1818) darin predigte, nachdem er im April 1817 von Berlin nach Hamburg zur Leitung der mehrgedachten Frcischule berufen worden war. Seit Kurzem hat Herr Di*. Kley, wie bekannt, als Prediger resignirt, und bekleidet bloß die erwähnte Oberlehrer - und Direktorstelle nach wie vor auf eine thätige und ehrenvolle Weise. B. v. Spinoza's sämmtlich« Werke. Aus dem Lateinischen, sammt vollständiger Biographie, von Berthold Auerbach. 5 Bande, Velinpapier. Mit Spinoza's Bildniß im Stahlstich und einem Faksimile. (Stuttgart, 1842, bei I. Scheible.) 4 Thlr. 9 Gr. III. Lehrt das Indenthnm wirklich allgemeiue Menschenliebe? (Fortsetzung. *) Da begegnen uns gleich Aussprüche in Bezlig auf den nicht-israelitischen Fremden ha), der den Menschenfreund in ehrfurchtsvolles Staunen versetzen meiß über die Humanität einer Gesetzgebung in so alter Zeit, in so uncivilisirter Umgebung. Wenn im Jahre 1842, im Schooße des civilifirten Europas, die Juden noch als Fremde — was sie übrigens in Eliropa, in welchem sie seit vielen Jahrhunderten leben, *1 S. Lahrg. VIU. Heft 6, S. 355; Heft 7, S. 9,