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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft · p. Seite 204

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft
Article
[Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 204 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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204 verschiedenen Zeitschriften dem literarischen Publikum schon hinlänglich bekannt, und hat unter dem Titel „„Studien der inner» Politik"" (Grünberg, Levysohn) neuerdings vier Abhandlungen, staatsrechtlichen und juristischen Inhalts, veröffentlicht, unter denen sich auch eine „„über das Bürgerthum der Juden"" befindet, die den Verfasser auch als einen tüchtigen, wackern Kämpfer für die Rechte seiner Glaubensgenossen ankündigt." Bei dem Dejeuner, welches Se. König!. Hoheit der H e r - zog von Sussex am 1. Februar 1842 zu Ehren Sr. Maj. des Königs von Preußen in London gegeben, waren, den politischen Zeitungen zufolge, unter andern auch folgende Personen und Notabilitäten jüdischen Glaubens eingeladen und anwesend: die beiden ehemaligen Sheriffs von London, Hr. David Salomons und Sir Moses Monte fi o re mit seiner Gattin, Sir Isaak G o ldsm id und die Frau Baronin v o n. R o t h s ch i l b. — Stoff zu Betrachtungen in manchen Ländern Deutschlands. Die in Cairo durch die Bemühungen der Herren Crewieux und Montefiore angelegte - Schule für jüdische Kinder macht die erfreulichsten Fortschritte, und hat in ihrer ersten öffentlichen Prüfung, der alle europäische Eonsuln, der vom Pascha besoldete Verwaltungsrath des Unterrichts, der armenische Bischof und eine Deputation der griechischen nicht unirten Kirche beiwohnten, die schönsten Resultate geliefert. Die Kinder sind dem niedrigsten Zustande der Verworfenheit entrissen, und der Geist der Toleranz übt schon einen so heilsamen Einfluß, daß viele Eltern nicht-jüdischer Religionen den Wunsch geäußert haben, ihre Kinder dieser Schule anvertrauen zu dürfen, um sie der Wohlthat eines geregelten Unterrichts theilhaftig zu machen. (Wiener allgem. Theaterzeit.) Israelit. Schulunterricht i n Rh e i np reu ß e n. Hierüber ist vor einigen Jahren ein Reglement erschienen, welches festsetzt , daß alle Eltern und Pfleger israelitischer Kinder gehalten sind, denselben beim Eintritte des durch bestehende Verordnungen festgesetzten schulpflichtigen Alters einen ordentlilichen und zweckmäßigen Elementarunterricht ettheilen zu lassen, so lange, bis entweder die Aufnahme in eine höhere Schule

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