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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft · p. Seite 149

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft
Article
[Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 149 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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449 diger, Herrn Heide n h ei m in Sondershausen an dem fürstlichen Gymnasium daselbst als ordentlichen Lehrer: angestellt.! In den sämmtlichen Israelitischen Gemeinden der preußischen Monarchie fanden bei dem Ableben des allverehrten, unvergeßlichen Königs Friedrich Wilhelm ÖL, in den Synagogen Trasterreden und am Huldigungstage Sr. Mast ׳des. ׳jetzt 'regieMlden Königs in denselben angemessene Feierlichkeiten und Predigten Statt. Auch kleinere Gemeinden zeichneten sich dabei vortheilhast aus, z. B. die zu Grau d enz, wo der schätzenswerthe dortige Gemeindevorsteher, Herr Cronb ach, Inhaber des eisernem Kreuzes rc., eine Synagogenfeierlichkei( veranstaltete und eine.schöne und zweckmäßige Rede hielt, eben so die Gemeinde zu B ü t o w, wo. ebenfalls solche Synagogenseierlichkeiten Statt hatten und der Israelitische Schullehrer, Herr Fordon, einewohlmeinde und lobenswerthe Rede in der Synagogehielt ust/a.' m.st'stst'. Herr Cremieux, ״Advokat am Königlichen Gerichtshöfe zu Paris, Vicepräsident des Central- Konsistoriums der Israeliten daselbst, hat im Aunius 1841 einen Aufruf an die. Israeliten Deutschlands in französischer Sprache ergehen, lassen, ,mU cker so wie eine deutsche Uebersetzung desselben, von Hrn.'Neä. Dr. Otterburg, praktischem Arzte, Adjunkt der Pariser Gesellschaft für Anatomie, in Paris, so eben vor uns liegt. Wegen Mangel an Raum theilen wir hier bloß den Inhalt dieses trefflichen Aufrufes mit. : Herr Cremieux sagt nämlich, daß es ihm bei seiner bekannten Anwesenheit in Aegypten gelungen sei, ״von unserm gelehrten und erfahrenen Munk unterstützt," vier Israelitische Schulen in Aegypten zu errichten und fügt seinem Aufrufe Briefe der Präsidenten des Comite' in Alexandrien und Kairo über diese Schulen bei.. ״Aber diese Schulen sollen auch fortbestehen, und damit sie es können schließe er, bedarf es der Hülfe aller Menschenfreunde. Ich wende mich an Euch Israeliten Deutschlands, die ich kennen und schätzen lernte, als ich unter Euern Segenswünschen von Aegypten heimkehrend, Euer Vaterland durchzog u. s. w." Berlin, 9. Febr. 1841. ״Es ist neulich Ln der Leipz. Allg-m. Zeitung die Ansicht ausgesprochen worden, daß es in Preußen ״stiftungsgemäß unzulässig" sei, einem Israeliten einen Orden zu verleihen. Dies dürfte wohl nicht füglich ein Grund

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