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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft · p. Seite 148

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft
Article
[Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 148 (sequence 1)
Language
German
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148 Zur Gutenbergsfeier in Leipzig, am 24. Juni 1840, (zu welcher auch, beiläufig hier erwähnt, dev Herr Obeccabbiner Nr. Frankel aus Dresden eingeladen ward und bej dieser Gelegenheit, gleich mehrern Andern, bei einem ausgebrachten Toast eine Rede in der Versammlung hielt), wurde auch der Buchdruckereibest'tzer Herr Hermann Neubürger (einIsraelit) Ln Deßau von der ׳ Herzoglichen Landesregierung daselbst mt dem Druck einer, von dem dortigen Herrn Gymnasial-Direktor Stadel- ׳mann zu diesem Zweck verfaßten lateinischen Ode beauftragt, welche von Seiten des Deßauer Landes dem Gutenbergs-Komite' zu Leipzig, Mainz u. s. w. gesandt wurde. Herrn Neubürger's technische Äussührung desGanzen wurde allgemein als sehr gelungen anerkannt und in öffentlichen Blättern gerühmt,* *) Der berühmte Hr. Rab. Rapaport ist zum Rabbiner in Prag, und der Verfasser der gelehrten, mit vielem Beifalle aufgenommenen Schrift: ״die Halacha'sche Exegese", Herr Nr. Hirschseid aus Berlin, zum Rabbiner in Wollstein ernannt worden. Der Prediger Herr Nr. Salomon aus Hamburg hat bei seiner Durchreise in Deßau am Sabbath Nachmu (den 31. Julius 1841) in der dortigen großen Synagoge eine gediegene Predigt gehalten, welche allgemeinen Beifall erhielt. Er fand dort, wo er bis vor 22 Jahren an der Israelitischen Franzschule als Lehrer angestellt war, überall eine freundliche 'Aufnahme, die sich besonders auch noch bei seinen vormaligen Schülern und Schülerinnen durch ein Gastmahl und durch Ueberreichung eines, zum Andenken bestimmten Geschenkes zu erkennen gab. Se. Durchlaucht dev Fürst von Schwarzburg-Sondershausen, Höchstdessen menschenfreundliche, weise Denkart rühmlichst bekannt ist, hat den Israelitischen Schullehrer und Pre- und daß drei Schulvorsteher, die Herren I. Böhme, B. Lehmann und L. Alb recht, und ein Gchulrendant, der Herr Gemeinde-Aeltester E. Alexander, in größter Einigkeit mit dem Direktor, das Wohl dieser Schule ernst wollen und mit befördern, welches ein ehrenvolles öffentliches Anerkenntniß verdient. *) Derselbe besitzt auch eine sehr schöne hebräische Buchdruckerei. Durch seine Schrift: ״Praktisches Handbuch der Buchdruckerkunst?c. Mit 19 Kupfern und 5 Beilagen, (Leipzig 1841, bei Heinrich Hunger)/׳' welches einen großenÄ'bsatz hat, erwarb er sich zugleich einen guten literarischen Ruf in sei neu: Fache. -

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