Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 88 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2304627-2304643-2304645-10852116--09230-2313463- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
88 geworden durch die Forschungen des p>. 'Äug. Wilhelm Krahmer in Marburg, die er in der Abhandlung ״Ucber Aden Esra's Leben, sein Geburts- und Todesjahr" in IIIgens: ,.Zeitschrift für historische Theologie" (Neue Folge, St, 2. Nr. III,) niedergelegt hat. Ihm zufolge ist Aden Esra wahrscheinlich 1099 geboren, 1174 gestorben und zwar zu Rom." (Bl. f. literar. Unterh., 1838, Nr.3Z.) Wir verweisen übrigens hierbei auf den Beitrag des gelehrten sei. S> Löwisohn in Wien: ״Abenezra und dessen Schriften" in 4. Jahrganges 4.Heft, Seite 217 der Sulamith und zugleich auch auf die ausführlichere Biographie: ״Aben Esra," im 6. Hefte 6. Jahrganges derselben, S. 45. D. H. Breslau'..-- ״Nach dem Tode Friedrich Wilhelm HI. erschien in Breslau eine Schrift: ״Worte eines Juden" von Pr. Francholm an seine christlichen Mitbrüder gerichtet. Es sind edle rührende Worte mit der Bedeutungsschwere eines fast zwcitausendjährigen Unglücks. .׳ Er bittet die Christen im Namen seiner Glaubensgenossen, denen der verewigte Monarch mit ihnen gleiche Staatsbürgerrechte verlieh , ste möchten sein Andenken durch einen schonen Akt der Humanität feiern, inbcm sie die Israeliten nun auch anerkennend in ihre Herzen aufnehmen, wie in ihren bürgerlichen Werband, und somit dem königlichen Geschenke erst die moralische Bedeutung und Wirkung gewahren,- welche das Gesetz nicht gebieten könne. Der bekannte Rabbiner Dr, Abraham Geiger hat das Schristchen mit nicht minder versöhnenden Worten, als dessen Inhalt auszeichnen, öffentlich besprochen, und die Zeit wird nun lehren, ob Gutenberg's Kunst, deren öffentliche Säcularfeier in Breslau unterblieb, nicht vergebens das Heroldsamt an die christlichen Herzen übernommen haden und hier den moralischen Segen erwerbeir wird, den zu dem gesetzlichen die in den Staub getretene Nation durch ihren Repräsentanten sich so herzgewinnend erbittet. Es