Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 80 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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80 hat jede Woche mehrere Sitzungen unter der Leitung des Landesherrlichen Commissars gehalten, und wird auch nächstens wieder zusammen kommen, worauf dann dessen Anordnungen wahrscheinlich werden bekannt gemacht werden. (Bis jetzt verlautet nichts davon.) — (Im „Mocgmblatte" heißt es aus Kassel „Aufsehen hat die von einem jungen Manne seinem Israeliten^ Namens Rosengarten gebaute „Synagoge" gemacht, weil darin die Originalität und Reinheit des Styls von Sachverständigen gepriesen wird, die großartigeren Gebäuden der neuesten Zeit gänzlich abgeht." D. H.) Hechingen. Auf fürstliche Verordnung wird die von der Königl. Würtembergischen Israelitischen Kirchenbehörde zu Stuttgart eingeführte neue Synagogenordnung auch in den Synagogen unseres Landes im'Wesentlichen.eingeführt. Se.Maj. der König von Württemberg hat derJsraelitischen Gemeinde zu Buchau 800 Fl. und S. D. der Fürst von Thurn und Taxis als Standesherrschast 800 Fl. zum Bau der Synagoge geschenkt. (Berl. Zeit.) sDer dortige Rabbiner Herr Bloch hat bei der Einweihung dieser nun beendigten Synagoge, wie die politischen Zeitungen berichten, eine sehr schöne Einweihungchredigt gehalten , die besonders deshalb als nachahmungswürdig von denselben gerühmt wird, weil er zugleich dabei ein Gebet für die christlichen Mitbrüder und. für die christliche Geistlichkeit verrichtet hat. Dieß geschieht aber auch in andern Vorträgen Israelitischer Redner nicht selten, bei feierlichen Gelegenheiten in den Synagogen. Gebete für den Landesherrn, dessen hohes Fürstenhaus, und für die christliche Obrigkeit werden ja bekanntlich in allen Synagogen an jedem Sabath und an Festtagen verrichtet.) , Die Juden sind in Bombay in größerer Zahl vorhanden, auch stehen sie daselbst in einem Hähern Ansehen, als in irgend einemTheileIndiens; sie sind guteSoldaten und dienen in großer Anzahl in den Reihen der Sipahis. (Ausland.)